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Simmerather Markt: Mit allen Sinnen ins Gewühle

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
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Ein Berg Bratwurst: Hier und an den vielen anderen Imbissbuden ließen es sich die Marktbesucher schmecken. Viele Küchen blieben gestern kalt.

Simmerath. Sophia, Julia und Jana stehen mit großen Augen vor der Frau, die aus Zucker lockere Fäden spinnen kann. „Mmm, schmeckt das lecker”, sind sich die drei Mädchen einig. Und wie das riecht. Zuckersüß eben. Der Geruchssinn wird bei einem Besuch auf dem Simmerather Markt noch mal richtig gefordert.

Ein bunter Mix aus den verschiedensten Düften steigt den Besuchern in die Nase. Dort riecht es süß nach Popcorn und Schokofrüchten, hier verbreiten die Kräuterchampignons ihren Duft und dort lockt der Geruch von Pommes und Reibekuchen. Manches macht Appetit auf mehr, auch der Geschmackssinn will schließlich auf seine Kosten kommen.

Küchen bleiben kalt

Und so waren es auch am Sonntag auf dem Simmerather Markt wieder die Imbissstände, an denen sich die Besucher besonders dicht drängten. Die Küchen vieler Haushalte blieben am Sonntag kalt - und das nicht nur in der Eifel. Bei schönem Herbstwetter setzten sich wieder gewaltige Blechlawinen in Richtung Simmerath in Bewegung. Aus Aachen, Heinsberg, Düren, Euskirchen und auch aus dem benachbarten Ausland strömten Marktbesucher in den Eifelort. Wer „ömmesönst” parken wollte, der musste einen längeren Fußweg in Kauf nehmen. Bis Witzerath reihte sich Auto an Auto.

Weder vor, noch zurück

Jedes Jahr lockt der Simmerather Markt tausende Besucher an. Auch am Sonntag war es gut voll in den Straßen im Simmerather Zentrum, an manchen Ecken ging es weder vor noch zurück, an anderen Stellen verliefen sich die Besucher. Eltern, die mit Kinderwagen unterwegs waren, waren nicht zu beneiden.

Von mehr oder weniger reizvoller Reizwäsche bis hin zu Blumenzwiebeln und Schlagermusik reicht auch in diesem Jahr die Angebotspalette. Die einen Marktbesucher schwören auf die Kartoffelmesser, für die anderen gehört ein Backfisch unbedingt dazu. Wieder andere können nicht über den Markt schlendern, ohne eine Tüte Süßigkeiten zu erstehen oder an der Losbude ihr Glück zu versuchen und für Kinder sind Zuckerwatte oder Paradiesäpfel wohl ein Muss. Immer wieder amüsant ist ein Besuch bei den Marktschreiern, die Käse, Fisch oder Obst mit frechen Sprüchen garnieren.

Für viele ist der Marktbesuch eine lange gehegte Tradition, der Markt wird mit der ganzen Familie besucht, mit Mama und Papa, den Geschwistern und natürlich den Großeltern, die gerne die ein oder andere Karussell-Fahrt spendieren und winkend neben dem bunten Gefährt stehen. Allerdings machte es den Eindruck, als sei an den Karussells nicht ganz so viel los und auch an den Ständen, an denen Kleidung feilgeboten wurde, herrschte wenig Betrieb.

Auch noch am Montag lockt der Markt ab 10 Uhr.
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