Simmerath: Viele Vorschläge für ein neues Schwimmbad

Von: P. St.
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Aufgrund der aktuellen Planungen der Gemeinde Simmerath haben Schwimmhalle und Josef-Jansen-Sportstätte keine Zukunft mehr. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Für Karl-Heinz Hermanns ist das Ziel klar: Im Sommer 2012 soll der Bevölkerung ein neues Schwimmbad zur Verfügung stehen. Der Simmerather Bürgermeister will Tempo machen beim Projekt Schwimmbad, nachdem wegen baulicher Mängel die jetzige Schwimmhalle im Mai geschlossen wurde.

Die Schwimmhalle Simmerath und die damit verbundene Gesamtkonzeption war ein zentrales Thema der Gesprächsreihe „Bürgermeister vor Ort”, zu der Karl-Heinz Hermanns jetzt ins Rathaus eingeladen hatte. Die Gesprächsreihe mit jeweils speziellen örtlichen Themen soll in unregelmäßigen Abständen in allen Dörfern stattfinden.

Vielleicht wird ja dann auch der Zuspruch größer, denn im Ratssaal blieben viele Stühle leer, und mit 20 Teilnehmern (darunter fünf Ratsvertreter) blieb das Bürger-Interesse recht überschaubar. Einen seiner ersten Auftritte für die Gemeinde Simmerath hatte auch Roger Nießen, seit 1. September 2010 neue Beigeordneter der Gemeinde Simmerath.

Die öffentliche Ausschreibung für den Schwimmbad-Neubau an der Hauptschule im Bereich der jetzigen Kleinspielfelder ist bereits erfolgt, woraufhin eine Vielzahl von Vorschlägen eingegangen war. Nun werden daraus einige ausgewählte Büros aufgefordert, ihre Vorschläge bis Ende September zu konkretisieren. Dann solle eine engere Auswahl erfolgen, erläuterte Hermanns das weitere Verfahren, ehe der Gemeinderat dann mit Beginn des neuen Jahres den Vertrag mit einem Generalübernehmer beschließen soll.

Vier Millionen Euro sind als absolute Obergrenze für den Schwimmbad-Neubau festgesetzt worden. Mit diesem Budget muss der Generalübernehmer mit seinen Partnern das gesamte Projekt abwickeln.

Zuvor hatte der Bürgermeister noch einmal seine Rechenoperation vorgestellt: Demnach kostet die Gemeinde das Schwimmbad jährlich 240.000 Euro Defizit. Würde man das vorhandene Bad sanieren (geschätzte Kosten 1,8 Millionen Euro) erhöhe sich das Defizit in den nächsten 15 Jahren auf 370.000 Euro. Bei einer neuen Schwimmhalle würde das Defizit dann knapp 400.000 Euro betragen. Die geringe Differenz von lediglich 30000 Euro ist aus der Sicht des Bürgermeisters „ein klares Argument für eine neue Halle.”

Da auch die Josef-Jansen-Sportstätte ernstzunehmende Schäden aufweist, soll der gesamte Gebäudekomplex abgerissen werden, außerdem unter Eigenleistung der Hansa-Gemeinschaft der Sportplatz an das Katastrophenschutzzentrum verlegt werden.
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