Simmerath: Orientierung für Wanderer wird besser

Von: P. St.
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Wer soll das entziffern? Das Wegemarkierungssystem in der Gemeinde Simmerath wird überarbeitet und angepasst. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Zwei touristische Förderprojekte möchte die Gemeinde Simmerath dank finanzieller Unterstützung aus dem Leader-Programm im kommenden Jahr umsetzen. Mit der Ausweisung des Flurheckenweges Eicherscheid und der Überarbeitung des Wanderorientierungssystems sollen Investitionen in die touristische Infrastruktur erfolgen.

Die beiden Maßnahmen wurden jüngst im Strukturausschuss der Gemeinde Simmerath vorgestellt. Mit der Überarbeitung des Wanderorientierungssystems wurde bereits ein Planungsbüro beauftragt, das sich mit allen „relevanten Entscheidungsträgern“, darunter auch mit den Eifelvereins-Ortsgruppen abgestimmt hat, um im Januar 2105 einen ersten Vorwurf präsentieren zu können.

Anschließend soll dann die Wegemarkierung erfolgen und die mitunter verwirrende Zahl der vorhandenen Markierungen zurückgebaut werden. Im Juli 2015 soll diese Maßnahme abgeschlossen sein.

Für die Überarbeitung des Systems waren stolze 94.000 Euro veranschlagt worden. Im Rahmen der vorbereitenden Planungen aber haben sich Beteiligten für eine kostengünstigere Variante entscheiden, indem auf die Zielwegweiser an Knotenpunkten weitgehend verzichtet werden soll. Stattdessen werden nun durchgehende Wegemarkierungen, analog zu den Wandersystemen der Nachbarkommune Monschau und in der Rureifel, vorgezogen, die „eine zuverlässige Qualität ohne Qualitätseinbußen“ gewährleisten soll.

Dieses System gestaltete sich mit rund 37.000 Euro Kosten deutlich preiswerter. Damit reduziert sich abzüglich der Leader-Förderung der Eigenanteil der Gemeinde Simmerath von zunächst 25.000 auf jetzt nur noch 9900 Euro.

Um ein Jahr verzögert

Die Planungen zur Errichtung des Flurheckenweges bei Eicherscheid sind abgeschlossen, nachdem sich die Umsetzung um ein Jahr verzögert hat. Nun aber sind alle Fragen geklärt. Für das Projekt (Ausschilderung, Infomaterial und Infrastruktur) waren zunächst Kosten in Höhe von 30.000 Euro veranschlagt, wovon die Städteregion 15.000 Euro übernehmen sollte.

Um nun die finanzielle Belastung der Gemeinde Simmerath möglichst niedrig zu halten, hat die Verwaltung noch einen weiteren Förderantrag im Rahmen des Leader-Projektes gestellt. Dieser Antrag basiert auf 15.000-Euro-Fördersumme der Städteregion sowie einem Eigenanteil der Gemeinde von 3500 Euro. Mit Blick auf die geltenden Förderrichtlinien der Städteregion aber muss der Antragsteller die Kofinanzierung der Städteregion zu 50 Prozent gegenfinanzieren., was den Anteil Simmeraths auf nunmehr 9900 Euro erhöht – bei einem Gesamtvolumen der Maßnahme in Höhe von 34.500 Euro.

Da sich aber andererseits der Eigenanteil der Gemeinde bei der Überarbeitung des Wanderorientierungssystems als deutlich günstiger herausstellte, lassen sich beide Maßnahme im Haushalt 2015 problemlos darstellen, da unter Strich eine Gesamtersparnis von rund 9500 Euro steht und der Ausschuss auch keine Hinderungsgründe sah, den beiden Maßnahmen zuzustimmen.

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