Simmerath - Simmerath: 10-Kilometer-Lauf behält weiterhin seine Attraktivität

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Simmerath: 10-Kilometer-Lauf behält weiterhin seine Attraktivität

Von: ame
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Beim 10-km-Hauptlauf belegte Markus Werker (TV Konzen/Startnummer 1) in 34:04,1 min. den 2. Platz; auf den 5. Platz kam Volker Jansen (LG Mützenich/2) in 35:26,7 Minuten. Foto: Alfred Mertens

Simmerath. Der 10-km-Hauptlauf im Rahmen des Simmerather Mailaufs hat seine Attraktivität in keiner Weise verloren. Waren es im vorigen Jahr noch 128 Läuferinnen und Läufer, die im Bereich Hauptstraße/Kirchplatz die Ziellinie überquerten, konnten die Zeitnehmer diesmal insgesamt 142 Teilnehmer (42 Athletinnen und 100 Athleten) registrieren.

„Der 10-km-Lauf in Simmerath ist vom Höhenprofil kein typischer Eifeler Lauf. Lediglich 80 Höhenmeter müssen die Teilnehmer bewältigen. Im Vergleich zu anderen Läufen in der hiesigen Region verzeichnet der Lauf viele flache Abschnitte. Für Anfänger, und ich denke hier insbesondere an viele Familien, die sich hier in Simmerath zu den Läufen angemeldet haben, bietet der Lauf ideale Grundvoraussetzungen”, weiß Andreas Mohren, Hauptorganisator des zum 9. Mal ausgerichteten Simmerather Mailaufs, den Lauf richtig einzuschätzen.

Mohren konnte sich auch diesmal wieder auf insgesamt 50 Helferinnen und Helfer der Hansa Simmerath, die in unterschiedlichen Funktionen (Streckenposten, Zeitnehmer, Moderation) ihre Aufgaben problemlos bewältigten, verlassen.

Die Quecksilbersäule zeigte bei Nieselregen lediglich 7 Grad an, als pünktlich um 13 Uhr der Start zum 10-km-Hauptlauf erfolgte. Die Moderation dieses Laufes - und der anderen Läufe im übrigen auch -hatten Manfred Abel und Horst Nießen vom Vorstand der Hansa übernommen. Der Lauf, der für die Rur-Eifel-Cup-Wertung berücksichtigt wird, verlief zunächst am Rande des Paustenbacher Venns entlang der belgischen Grenze, vorbei an der Siedlung Hoscheit zurück über das Kranzbruchvenn wieder zum Ziel im Zentrum von Simmerath.

Das Gros der Teilnehmer bildeten Läuferinnen und Läufer aus dem Großraum Aachen, Düren und Heinsberg. Siegfried Krischer (TSV Bayer 04 Leverkusen) wurde seiner Favoritenrolle beim 10-km-Hauptlauf gerecht und lief in einer Zeit von 33:41,4 min. über die Ziellinie. Die gelaufene Zeit bedeutete für den Athleten persönliche Bestzeit. Die schnellste auf dieser Strecke gelaufene Zeit (33:26 min) verfehlte er nur um gut 15 Sekunden. Markus Werker, im Vorjahr noch in 34:44,0 min. überlegener Sieger des Hauptlaufes, musste sich diesmal mit dem 2. Platz in 34:04,1 min. (persönliche Bestzeit) begnügen.

Volker Jansen von der LG Mützenich belegte in 35:26,7 min. den 5. Platz. Gute Plazierungen verzeichneten auch Stefan Winter (SC Komet Steckenborn, 8. Platz in 36:44,5 min.), Albert Knauf (LG Mützenich, 9. Platz in 36:46,6 min.) und Silvan Koch (TuS Schmidt, 13. Platz in 37:36,5 min.). „Wirft man einen Blick auf die Siegerliste, so kann man mit Fug und Recht feststellen, dass die vorderen 10 Plätze ausschließlich mit regionalen Topläufern besetzt sind”, bestätigt Andreas Mohren die Attraktivität des Simmerather Laufes.

Schnellste Athletin

Als schnellste Athletin überzeugte Barbara Hillebrand vom Team Aachener Engel, die die Ziellinie in 43:52,5 min. überquerte. Claudia Schwan vom SV Germania Eicherscheid belegte den 2. Platz in 44:34,9 min. Ihre Vereinskameradin Bernadette Krökel erreichte den 8. Platz (Laufzeit: 48:44,6 min.); einen Platz dahinter folgte Vera Alt von der Leichtathletik-Gemeinschaft Mützenich in 49:44,6 min. Als ältester Athlet im Teilnehmerfeld nahm der 78-jährige Ernst Rudolf Wirths (VSV Grenzland Wegberg) am Hauptlauf teil.

Den Jedermannlauf über eine Distanz von 4000 m, der bei der Jugend-Rur-Eifel-Cup-Wertung Berücksichtigung findet, entschied Benedikt Schedler von der Hansa Simmerath in 14:38,4 min. zu seinen Gunsten. Maike Greuel vom SC Komet Steckenborn bewältigte die Strecke als schnellste Athletin in 17:01,3 min. Bei diesem Lauf waren insgesamt 36 Läuferinnen und Läufer am Start.

Peter Borsdorff (Dürener TV), der unermüdliche Initiator der Hilfsaktion „Running for Kids”, hatte seine Sammelbüchse mitgebracht, übergab diesmal aber keinen Scheck für hilfsbedürftige Kinder. „Das Spendenaufkommen ist mittlerweile bei 547 000 Euro angekommen”, konnte er dennoch eine freudige Mitteilung machen.
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