Silberne Ehrennadel für Schwester Oberin Daisy Maria

Von: mon
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Mit der Silbernen Ehrennadel wurde Schwester Oberin Daisy Maria für ihr Engagement von der Städteregion Aachen ausgezeichnet. Foto: V. Monterey

Monschau. „Es ist uns wichtig und notwendig, Schwester Oberin Daisy Maria auch mit einer staatlichen, kommunalen Auszeichnung zu ehren“, sagte Städteregionsrat Helmut Etschenberg.

Zu der Verleihung der Silbernen Ehrennadel der Städteregion Aachen im Tapetenzimmer des Hauses Troistorff am vergangenen Samstag waren viele Vertreter von Stadt und Rat Monschaus und der Städteregion Aachen zugegen, Leitung und Mitglieder des Kuratoriums des Maria-Hilf-Stifts sowie drei engagierte Schwestern der Holy Family – die neue Leiterin Schwester Anjana, die stellvertretende Leiterin Schwester Anita und Schwester Cinsy.

In dieser „weltlichen Umgebung“ zusammengekommen, nahm Daisy Maria, „die vielen Menschen zur „Schwester“ geworden ist“ die Ehrennadel, „die nur wenige Menschen erhalten“ und eine Urkunde für ihr 31 Jähriges Schaffen entgegen, für Mut, Vertrauen und „außergewöhnliches Engagement“, so Etschenberg.

Mit Freude und Dankbarkeit nahm die Schwester die Ehrung und einen großen Blumenstrauß entgegen, die trotz Vorfreude auf die Heimat (Kerala/Indien) Monschau schwermütig verlässt. „Ich möchte mit Leib und Seele für die Menschen da sein, das habe ich immer als meine Pflicht empfunden“.

Im Namen der Stadt Monschau bedankte sich auch Bürgermeisterin Margareta Ritter und wünschte ihr eine gute Heimreise, „wir lassen sie nur mit schwerem Herzen gehen“. Etschenberg zollte darüber hinaus dem Maria-Hilf-Stift, dessen Geschäftsleitung Daisy Maria ebenfalls sechs Jahre innehatte, „allerhöchsten Respekt“.

Eine Einrichtung, welche die Schwestern des Ordens der Holy Family zu einer ganz besonderen Einrichtung gemacht haben, in der die Menschen, nicht die Bürokratie im Vordergrund stehen, wo es wichtig ist, den Menschen ein Zuhause zu geben und großer Wert auf Sterbebegleitung gelegt wird, alles Dinge die es damals in dieser Form nicht gab, als Daisy Maria mit 25 Jahren nach Monschau kam.

Missstände korrigiert

Neben dem „beruflichen Engagement“ und ihrer vielseitigen Qualifizierung habe immer ihre „menschliche Seite“ überragt. Eben damit konnten die einstigen Missstände, zu Zeiten, als die weltlichen Anforderungen im Widerspruch zur Bürokratie standen, korrigiert werden. „Ich muss immer nur Dokumentationen anfertigen“, soll die Schwester damals gemeint haben. „Doch wo bleiben die Menschen?“

Nachdenklich gestimmt überarbeitete man das Konzept des Stifts, welches heute vorbildlich ist für Pflege und Betreuung, für Ausstattung und Ambiente. Eine „zeitgemäße und zukunftsfähige Altenpflegeeinrichtung mit christlicher Prägung“, so die Städteregion.

Nach dem „Kulturschock“ Deutschland erwarten die Schwester neue Aufgaben in ihrer Heimat, in dem Mutterhaus des Ordens der Holy Family, die sie sicherlich mit ebenso viel Überzeugung und Seele bewerkstelligen wird.

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