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Siegfried Böhm: Ein letztes Mal noch ins Gericht

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:

Simmerath. Ein erfülltes berufliches Leben geht Ende Februar 2010 zuende: Siegfried Böhm, Vorsitzender Richter am Landgericht Aachen, wird am Freitag zum letzten Mal in dienstlicher Funktion den Weg von Simmerath nach Aachen antreten.

Nach 35-jähriger Tätigkeit in Diensten der Aachener Justiz ist für den 65-Jährigen die Zeit des Ruhestandes gekommen, wenn ihn sein Arbeitgeber gemeinsam mit zwei weiteren Kollegen am Freitag verabschieden wird.

Im Jahre 1975 kam Siegfried Böhm als Richter zur Probe zum Landgericht Aachen. Geboren wurde er in Leipzig, flüchtete aber bereits im Kindesalter mit seinen Eltern in den Westen.

Seine ersten beruflichen Stationen führten ihn nach Köln und Bonn, ehe dann Aachen seine Heimat wurde, oder besser gesagt, die Nordeifel. Im Jahr 1984 zog die Familie nach Simmerath, weil man den hohen Freizeitwert des ländlichen Raumes zu schätzen wusste.

1994 wurde Siegfried Böhm am Landgericht Vorsitzender Richter der Strafkammer; ab 2002 wechselte er in die erste Zivilkammer.

Viel Alltagsarbeit bestimmte die Tätigkeit als Richter, aber es gab auch immer wieder Prozesse, die Aufsehen in der Öffentlichkeit erregten wie beispielsweise ein Mietstreit in Aachen, in den eine Schönheitschirurgin verwickelt war oder auch der Raubüberfall auf den damaligen Allkauf in Imgenbroich mit anschließendem Schusswechsel.

In Simmerath niedergelassen, band sich Siegfried Böhm auch in das örtliche Vereinsleben ein. Zeitweise engagierte er sich als Vorsitzender des Tennisclubs Simmerath oder war für den LC Kalltal auf der Marathonstrecke unterwegs.

An den zurückliegenden Eifelwinter erinnert sich Siegfried Böhm ebenfalls gerne, denn als begeisterter Langläufer fand er in der Loipe einen idealen Einstieg in den Ruhestand.
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