Monschau/Nordeifel - Sieben Schulen und ein Träger

Sieben Schulen und ein Träger

Von: heiner Schepp
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Anstoßen auf die Zukunft der Eifeler Schullandschaft (von links): Stefan Grießhaber, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Hürtgenwald, Roetgens Bürgermeister Manfred Eis (stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung), Gertrud Bergkemper-Marx vom Schuldezernat der Bezirksregierung Köln, Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns (Vorsitzender der Verbandsversammlung) und Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, die künftige Verbandsvorsteherin. Foto: Heiner Schepp
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Ganze 25 Minuten dauerte die offizielle Tagesordnung der ersten, der konstituierenden Sitzung des Schulverbandes Nordeifel. Karl-Heinz Hermanns, kurz zuvor
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Ganze 25 Minuten dauerte die offizielle Tagesordnung der ersten, der konstituierenden Sitzung des Schulverbandes Nordeifel. Karl-Heinz Hermanns, kurz zuvor

Monschau/Nordeifel. Ganze 25 Minuten dauerte die offizielle Tagesordnung der ersten, der konstituierenden Sitzung des Schulverbandes Nordeifel. Karl-Heinz Hermanns, kurz zuvor einstimmig zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung gewählt, wertete es „als gutes Zeichen“, dass alles „so einvernehmlich und konstruktiv“ über die Bühne gegangen sei.

Dies war ein großes Stück weit der guten Vorbereitung durch die vier Bürgermeister und die künftige Schulverwaltung geschuldet, die im Vorfeld die anstehenden Personalentscheidungen abgestimmt hatten und so den politischen Vertretern schlüssige Vorschläge unterbreiten konnten. Folgerichtig erfolgten alle Wahlen einstimmig durch das (an diesem Tag nicht ganz vollständige) Gremium mit 21 Wahlberechtigten.

Zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung, dem in erster Linie repräsentative Aufgaben obliegen, wurde ebenso einstimmig Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gewählt wie sein Roetgener Amtskollege Manfred Eis zu dessen Stellvertreter. Das operative Geschehen leitet Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter als Vorsteherin des Verbandes, der von Monschau aus geführt wird. Hier sei man mit der Aufgabe der Verwaltung von mehreren (weiterführenden) Schulen seit Jahrzehnten bestens vertraut, künftig geschehe dies durch den neuen Verband in einem größeren Radius, so Ritter. „Für die Mehrzahl der Schulleitungen bleibt es bei den vertrauten Ansprechpartnern; der Sekundarschule sowie den beiden Schulen aus Hürtgenwald möchten wir ein ebenso verlässlicher Begleiter sein“, versprach Ritter, deren Bürgermeisterkollege Axel Buch (an diesem Tag verhindert) mit der Funktion des stellvertretenden Verbandsvorstehers beauftragt wurde.

Gertrud Bergkemper-Marx hatte zu Beginn der Sitzung Lob an die Beteiligten verteilt: Die gegebene Neuaufstellung der Nordeifeler Schullandschaft vor dem Hintergrund rückläufiger Schülerzahlen sei letztlich schnell – nämlich vor Ablauf der avisierten drei Jahre – und unkompliziert vonstatten gegangen, lobte sie die Kompromissbereitschaft auf allen Seiten.

Karl-Heinz Hermanns gab das Lob postwendend zurück und bezeichnete Gertrud Bergkemper-Marx und Regierungspräsidentin Gisela Walsken als „Mütter des Erfolges“, die sich sehr für das wohnortnahe Angebot weiterführender Schulen in der Nordeifel eingesetzt hätten. Der künftige Vorsitzende der Schulverbandsversammlung bezog in das Lob auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg mit ein, der letztlich für die Eifeler Kinder und Eltern „gewinnbringend an einigen Stellschrauben gedreht“ habe.

Nach der Wahl der Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses stellte der Vorsitzende Andrea Compes und Franz-Karl Boden von der Monschauer Stadtverwaltung als Mitarbeiter der künftigen Verwaltung des Schulverbandes vor. „Beide sind seit Jahren bestens mit der Materie vertraut und werden Geschäfte und Finanzen des Schulverbandes kompetent verwalten“, zeigten sich Karl-Heinz Hermanns und Margareta Ritter überzeugt.

Nach kurzen Informationen, wie die einzelnen Schulen sich künftig in ihrem Briefkopf zu nennen haben (bei den Monschauer Schulen fällt beispielsweise der Zusatz „Städtisch“ weg), erhob man das Glas auf den neuen Verband.

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