Woffelsbach - Sieben Chöre setzen dem Rurseefest ein Sahnehäubchen auf

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Sieben Chöre setzen dem Rurseefest ein Sahnehäubchen auf

Von: ho
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Die neue Mitte in Woffelsbach
Die neue Mitte in Woffelsbach bebte: Der Mitsingwettbewerb „Deutschland sind mit” war ein echter Publikumsrenner bei dem fast 300 Musiker zeigten, über welches „Gold” sie in ihren Kehlen verfügten. Foto: Hoffmann

Woffelsbach. Nicht alle Tage entpuppen sich neue Programmpunkte bei Veranstaltungen als Höhepunkt. Da die Besucher des Rurseefestes zudem immer etwas Besonderes erhoffen, wartete man mit Spannung auf die Resonanz des Mitsingfestivals und Chorwettbewerbes „Deutschland singt mit”, der erstmals in Woffelsbachs (schmucker) neuer Mitte veranstaltet wurde.

Um es gleich vorweg zu sagen, dem veranstaltenden Verein der „Aktiven Woffelsbacher” ist es nach einstimmiger Meinung gelungen, innerhalb des Rurseefestes ein neues „Sahnehäubchen” zu setzen. Es stimmte einfach alles: das Wetter, die Musikanlage, die Moderation, die beteiligten Sänger und Sängerinnen und ein Publikum, das begeistert mitsang, klatschte, applaudierte und auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hofft. Diesen Wunsch brachte als Schirmherr auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gegenüber den knapp 500 Besuchern zum Ausdruck.

Sieben Chöre der unterschiedlichsten Gesangsrichtungen boten beste Unterhaltung und brauchten mitunter das sangesfreudige Publikum gar nicht erst zum Mitsingen zu animieren. Da staunte auch Moderator Thomas Schneider, der in gekonnter Manier durch das über fünfstündige Programm führte.

Dass der Großteil der Chöre aus der Eifel kam, muss natürlich an dieser Stelle erwähnt werden. Aus Lammersdorf waren der Kirchenchor unter Leitung von Gabriele Scheidweiler-Pleines sowie die Chöre „Cantastic” und „Canzona Vocale” mit großem Anhang angereist. Allein aufgrund ihres Personenkontingentes hätten die Lammersdorfer Sänger einen Sonderpreis des Veranstalters erhalten müssen. Bleibt für das nächste Jahr zu hoffen, dass sich aus den Eifelgemeinden weitere Chöre zum Mitmachen animieren lassen.

Aus dem benachbarten Belgien war der Chor „Joyful Spirit” ins Rennen um den Sieg beim Sangeswettbewerb gegangen, musste sich aber am Ende mit dem zweiten Platz begnügen.

Der Gospelchor „Sound ´n´Soul” aus Aachen landete nach Zuschauer-Voting und Jury-Meinung einen Platz dahinter auf dem dritten Rang.

Der Sieger des Wettbewerbs war schließlich eine jung gebliebene und putzmuntere Gesangsgruppe aus dem Ruhrgebiet. Die „German Silver Singers” sicherten sich verdient den ersten Platz und somit einen Scheck über 2000 Euro. Von diesem konnten die „Öcher Stadtmusikanten” dann nur träumen, auch wenn das Publikum sie vor lauter Begeisterung nicht mehr von der Bühne lassen wollte. Klar, denn die Sänger verwandelten mit Hits wie „Einen Stern” und dem „Alemannia-Song” die Woffelsbacher Bucht zum Schluss noch einmal in eine große Gesangsarena.

Die Bewertung der Chöre und Gruppen erfolgte zunächst einmal durch das Publikum, dessen Applaus mit den entsprechenden Gerätschaften genau in Dezibel gemessen wurde. Daneben punktete eine hochkarätig besetzte Jury, die auch nicht alle Tage am Rursee anzutreffen ist. Neben John und Kaybee Cashmore waren dies u.a. das Öcher Urgestein Jupp Ewert, Sängerin Roberta, Kulturmanager Max Krieger und Oliver Schmidt.

Keine leichte Aufgabe

Da das Gesangsangebot von Popsongs über Evergreens bis hin zum „Gefangenenchor” reichte, hatte die Jury sicher keine leichte Aufgabe.

Vor der Siegerehrung demonstrierten zu großen Freude der Zuhörer einige Jurymitglieder, über welches Gold sie in der Kehle verfügen. Das Schlusslied vor der Siegerehrung blieb schließlich zwei echten „Rockröhren” vorbehalten. Roberta und Jupp Ebert zelebrierten im Duett „Simply the best” in unnachahmlicher Art und Weise und ließen Woffelsbachs neue Mitte beben.
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