Shuttlebus kommt bei Weihnachtsmarktbesuchern gut an

Von: Carmen Krämer
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Gut aufgestellt für den Monschauer Weihnachtsmarkt ist das RVE-Team um Betriebsleiter Holger David (re.). Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Die Zeit der Besinnlichkeit und der Ruhe ist angebrochen. Seit September liegen Zimtsterne und Dominosteine in den Läden, Anfang November kündigte das Wetter den Beginn der kalten Jahreszeit bereits an und seit zwei Wochen haben nun auch die Weihnachtsmärkte in der Region geöffnet.

In Scharen strömen die Touristen an den Wochenenden besonders durch Monschau und genießen die weihnachtliche Atmosphäre in der Altstadt.

Bevor sie da ankommen, haben sie nicht selten schon den ersten Glühwein getrunken. Wenn nicht auf dem Fußweg aus den umliegenden Dörfern, dann vielleicht in ihrem Reisebus oder in gemütlicher Runde im H10-Eventcenter im Gewerbegebiet Imgenbroich. Denn dort sind an den Weihnachtsmarktwochenenden nicht wie sonst die Aktiven des Tanzclubs Dash zu finden, sondern Touristen, die sich die Hände wärmen, während sie auf die Abfahrt der Shuttlebusse warten.

Seit 13 Jahren gibt es nun schon das Park- and Ride-Angebot der RVE für den Weihnachtsmarkt Monschau. Anfangs war es nur für Autofahrer gedacht. Aber seit 2006 dürfen Reisebusse aufgrund der damals häufig chaotischen Verkehrssituation nicht mehr in die Altstadt fahren und parken seitdem im Gewerbegebiet Imgenbroich.

Dort steigen die Touristen, die Hauptsächlich aus England, Luxemburg, Frankreich, Belgien und den Niederlanden kommen, dann aus ihrem Reisebus in den Shuttlebus um. Viele Reiseveranstalter wissen mittlerweile um diese Möglichkeit und melden sich vorher an, aber es kommen auch immer welche unangekündigt, so Holger David, Betriebsleiter der RVE.

„Neben dem Park- and Ride-Angebot vom Himo aus haben wir noch zwei weitere Standorte, wo Besucher parken und sich von dort aus in die Stadt fahren lassen können. Einer ist am Nationalparktor Höfen und der andere am St.-Michael-Gymnasium Monschau“, erklärt David.

Für 3 Euro hin und zurück oder 2,50 Euro für eine Einzelfahrt kann man mit den Shuttlebussen von freitags bis sonntags aus Imgenbroich und samstags und sonntags zusätzlich aus Höfen und vom Gymnasium aus zur Altstadt fahren, ohne sich dort um einen Parkplatz bemühen zu müssen. Und das kommt bei den Besuchern gut an. „Die Leute, die in die Shuttlebusse einsteigen, sind eigentlich immer gut drauf“, sagt der Betriebsleiter.

„Im H10 in Imgenbroich haben sie zusätzlich die Möglichkeit, sich vor oder nach dem Weihnachtsmarktbesuch aufzuwärmen und mit Kuchen oder Würstchen und Getränken zu stärken“. Organisiert wird das von den Leuten H10-Eventcenters, die zu Stoßzeiten, also zwischen 16 und 18 Uhr, wenn die meisten Leute wieder aus Monschau zurückkommen, alle Hände voll zu tun haben.

„Manchmal wird es in dieser Zeit ein bisschen eng bei uns. Und es passiert auch schon mal, dass Besucher, die ihr Auto beispielsweise am Gymnasium geparkt haben, in den falschen Bus steigen und bei uns in Imgenbroich landen. Dann spielen wir auch schon mal Privattaxi und fahren sie zu ihrem PKW-Parkplatz“, berichtet Reiner May, Leiter des H10-Eventcenters. Zwei bis drei Mal jedes Wochenende könne das durchaus vorkommen. Aber es sei immer sehr lustig und interessant, sich mit den Menschen verschiedener Nationalitäten zu unterhalten.

Wetter ist entscheidend

Zwischen 3500 und 10.000 Weihnachtsmarktbesucher nehmen pro Wochenende die Shuttledienste an den drei Standorten in Anspruch. Dabei seien erfahrungsgemäß das zweite und dritte Wochenende am beliebtesten für den Weihnachtsmarktbesuch. Am ersten und vierten Wochenende werden daher acht und am zweiten und dritten Wochenende zehn Busse eingesetzt, die im Durchschnitt – bei Bedarf auch öfter – alle 15 bis 20 Minuten fahren. „Es kommt dabei immer auf das Wetter an, das ist ein ganz entscheidender Faktor“, so Holger David.

Zwischen neun und zwölf Angestellte der RVE kümmern sich jedes Wochenende um einen reibungslosen Ablauf. Sie stellen sich jetzt schon mal auf das kommende dritte Wochenende ein, wenn erfahrungsgemäß die stärkste Besucherzahl erwartet wird.

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