Monschau - Service für Familien als Standortfaktor

Service für Familien als Standortfaktor

Von: ess
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Monschau. Familienfreundlichkeit ist für die Politik in Monschau ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor, wie am Mittwoch im Ausschuss für Sport, Soziales und Jugend zu hören war.

Familienfreundlich fängt für die Fraktionen bei der attraktiven Gestaltung der Grundschulen und Kindergärten auf und hört irgendwann beim Pampers-Service auf, deren Entsorgung vor allem für Familien mit kleinen Kindern ein Kostenfaktor ist.

Oft geben solche Kalkulationen letztlich den Ausschlag, ob eine Familien nach Monschau zieht oder dorthin, wo´s lukrativer ist, glaubt man in den Fraktionsstuben zu wissen.

Angestoßen hatte das Thema die CDU-Mehrheit mit einem Antrag, der, wie Benno Palm betonte, ein „Fingerzeig” sein solle, die Verwaltung und die Politik selbst zu sensibilisieren, bei künftigen Investitionen die Belange der Familien nicht zu vergessen - und ebenfalls nicht die Bedürfnisse der älteren Menschen, deren Zahl auch in Monschau nach dem demographischen Faktor stetig steigen dürfte.

Den Alltag erleichtern

Die Werbung und die Industrie haben die Senioren längst als Wachstumsbranche entdeckt. Nun gilt es, sich auch im täglichen Leben die wachsenden gesellschaftlichen Gruppe zu widmen, und das nicht nur, wie es hieß, ihr beispielsweise den Nationalpark schmackhaft zu machen. Tägliches Leben heißt in erster Linie eine Erleichterung schaffen, die an den Rollstuhl gefesselt oder nicht mehr gut zu Fuß sind.

Das beginnt, so die Erkenntnis der Grünen, damit, beim Straßenbau beispielsweise die Bordsteinkanten behindertenfreundlich abzusenken. Dabei sei natürlich darauf zu achten, dass es sich bei solchen Maßnahmen nicht bloß um Wahlgeschenke handele. Das Anliegen müsse nachhaltig sein.

„Bündnis für Familie”

Auch mit ihrem zweiten Anliegen das Älterwerden in Mondschau zu erleichtern, rannte die CDU bei den anderen Fraktion offenen Türen ein.

Beschlossen wurde am Mittwoch nicht, weil über die Tischvorlage nicht in den Fraktionen beraten werden konnte. Den, nach allem Augenschein, einstimmigen Beschluss wird es folglich im Stadtrat geben.

Beschlossen wurde allerdings, und das einstimmig, dem Stadtrat den Beitritt zum von der Städteregion initiierten „Bündnis für Familie” zu empfehlen. Dieses Bündnis setzt sich für mehr Familienfreundlichkeit in allen Bereichen des politischen und gesellschaftlichen Lebens ein.
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