Seliger Gerhard: Fünf Jahre Fürsorge von Menschen für Menschen

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Das Team des Malteserstifts Seliger Gerhard freut sich auf das Jubiläum. Foto: Malteserstift Seliger Gerhard

Simmerath. Vor fünf Jahren wurde das Malteserstift Seliger Gerhard in Simmerath offiziell seinen Bestimmungen übergeben. Die moderne Senioreneinrichtung ermöglicht gesunden und pflegebedürftigen Menschen einen angenehmen und abwechslungsreichen Lebensabend. Hierfür stehen insgesamt fünfzig Einzel- und zwei Zweibettzimmer zur Verfügung.

Die Bewohner sind eigenständig, haben ihren persönlichen Freiraum, genießen die Vorzüge seniorengerechter Wohnbereiche und haben die Möglichkeit soziale Kontakte innerhalb und außerhalb der Einrichtung zu knüpfen und zu pflegen. Die Bewohner haben die freie Wahlmöglichkeit bei der Auswahl der einzelnen Serviceleistungen, die sie gerne in Anspruch nehmen möchten.

Im Bedarfsfall und nach den Wünschen der Bewohner kann die Einrichtung alle Leistungen, wie Verpflegung, Versorgung, Textilpflege, Betreuung sowie Pflege und Hauswirtschaft selber bereitstellen oder vermitteln. Die ärztliche Betreuung wird weiterhin von den entsprechenden Hausärzten durchgeführt.

„Wir möchten damit ganz besonders das Prinzip „Selbstständigkeit so lange wie möglich - Hilfe so schnell als möglich und so viel wie nötig unterstützen”, erklärt Einrichtungsleiter Patrick Wiek.

Heute wohnen 40 Frauen und 14 Männer aller Pflegestufen in unerer Einrichtung, und das Malteserstift Seliger Gerhard ist zwischenzeitlich eine nicht mehr wegzudenkende professionelle Einrichtung im Monschauer Land, dies ist ja auch durch das Gütesiegel des Ombudsmanns der Städteregion Aachen im letzten Jahr bestätigt worden”, so Wiek weiter.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner, von denen die meisten sich sehr bewusst für ein christliches Haus katholischer Prägung entschieden hatten, wurde ein neues Zuhause geschaffen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der ersten Stunde wollten damals für das „eigentliche Alter”, also für später, vorsorgen und dann im Falle von Krankheit und Hilfebedürftigkeit unverzüglich auf die notwendige Unterstützung von Pflegekräften zurückgreifen können.

Durch persönliche Begleitung und Zuwendung, aber auch durch eine an den aktuellen Erkenntnissen orientierte qualifizierte Pflege und medizinische Betreuung gewährleisten die Mitarbeiter der Einrichtung die bestmögliche Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner im Malteserstift Seliger Gerhard. Von zentraler Bedeutung ist darüber hinaus die seelsorgerische Betreuung und Begleitung der Menschen die uns anvertraut sind.

Eine Aufgabe, der sich insbesondere Schwester M. Gudrun Kaufmann mit größter Hingabe und unermüdlichem Engagement widmet.

Dabei war es von der ersten Idee bis zur feierlichen Eröffnung ein langer Weg. Doch mit dem Einzug der ersten Bewohnerinnen und Bewohner im Dezember 2004 in ihr neues Zuhause gehörte dies bald zur Vergangenheit und die Einrichtung füllte sich rasch mit Warmherzigkeit und Lebendigkeit.

Mittlerweile haben sich aus der hohen Identifikation der Mitarbeiter mit dem Konzept der Einrichtung viele weitere Ideen und Projekte entwickelt, von den regelmäßigen Begegnungen mit Kindergärten der Region, der Hundestaffel mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern über den Erinnerungsraum bis zum Arbeitskreis Ethik in der stationären Altenpflege, um nur einige zu nennen.

Ein spezielles „Wohnzimmer”

In den letzten Jahren ist die Zahl der dementen Bewohner im Haus kontinuierlich angestiegen. Vor diesem Hintergrund wurde das so genannte „Wohnzimmer” als Erinnerungswelt für Bewohner eingerichtet. Der Raum hilft dabei, verloren gegangene Fähigkeiten neu zu entdecken. Zudem werden individuelle Alltagskompetenzen gestärkt Selbständigkeit und Unabhängigkeit unterstützt.

„Ich bedanke ich mich ganz herzlich bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür, dass sie unsere Einrichtung Tag für Tag mit ihren guten Energien füllen und unsere Dienstgemeinschaft lebendig halten. Ich freue mich auf den weiteren Weg mit Ihnen”, erläutert Heimleiter Patrick Wiek. Am 20. Juni 2010 wird das fünfjährige Jubiläum im größeren Rahmen gefeiert.
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