Sekundarschule: Was, wenn Schülerzahlen nicht reichen?

Von: ess
Letzte Aktualisierung:
Für die Nordeifel muss nach d
Für die Nordeifel muss nach den Willen der SPD „zügig” ein vernünftiges Schulkonzept auf den Tisch. Foto: imago

Nordeifel. Nachdem es Monschau, Simmerath und Hürtgenwald nicht gelungen ist, ein genehmigungsfähiges Konzept für die Sekundarschule Eifel auf die Beine zu stellen, nimmt sich jetzt die Monschauer SPD-Fraktion des Problems an.

Sie wartet mit einen Vorschlag auf, wonach sich der Standort Monschau mit Sekundarschule und Gymnasium der allgemeinen schulischen Bildung widmen, der Standort Simmerath mit seinem Berufskolleg eine für die Region zielführende Bildungseinrichtung mit allgemein- und berufsbildenden Abschlüssen im Sekundarbereich I und II sein solle.

Dies für den Fall, dass aufgrund der Schülerzahlen eine gemeinsame Sekundarschule nicht an zwei Standorten möglich sei. Das Ziel soll aber zunächst eine „attraktive, moderne und zukunftsfähige gemeinsame Sekundarschule für Monschau, Roetgen und Simmerath” sein. Da für den geplanten Start zum Schuljahresbeginn 2013/2014 spätestens im Herbst dieses Jahres eine Entscheidung getroffen sein müsse, sehen die Monschauer Sozialdemokraten um Antragstellerin Brigitte Olschewski dringenden Handlungsbedarf.

Die zurückgehenden Schülerzahlen, die Ergebnisse und Empfehlungen zur Schulentwicklungsplanung durch das Institut „biregio” sowie der „Elternwille für eine Sekundarschule in Monschau” seien Kriterien, die keinen weiteren Aufschub erlaubten.

In ihrem Antrag fordert die Parteivorsitzende und SPD-Ratsfrau die Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter auf, bis zum Ende der politischen Sommerpause in „konstruktiven Gesprächen” mit den Verantwortlichen in Simmerath und Roetgen eine für alle Beteiligten tragbare, gemeinsame Lösung zu finden.

Vor einigen Tagen noch hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Gregor Mathar öffentlich erklärt, die bisher gescheiterte Schulpolitik in der Nordeifel sei zu einem nicht geringen Teil auf das ausgesprochen störanfällige Verhältnis der beiden Verwaltungschefs Ritter und Hermanns zurückzuführen.

Wenn zwischen Margareta Ritter und Karl-Heinz Hermanns die Chemie nicht stimme, dann dürfe das nicht zu Lasten der Kinder gehen, für deren Bildung ein vernünftiges Schulkonzept erstellt werden müsse, so Brigitte Olschweski bei gleicher Gelegenheit.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert