Seit 20 Jahren erfolgreich auf Prinzenjagd

Von: Günther Sander
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Daneben getippt. Es ist nicht
Daneben getippt. Es ist nicht das neue Roetgener Dreigestirn, sondern Prinzenmacher und Programmgestalter (von links): Thomas Bourceau, Fritz Jansen, Stefan Hunds. Das Trio macht kräftig Werbung für die Prinzenproklamation der KG Roetgen am kommenden Samstag. Foto: Günther Sander

Roetgen. In der Gerüchteküche brodelt es mächtig, es geht wieder einmal um die „P”-Frage. Wer wird Prinz Karneval? Eine gute Frage, Namen werden täglich gehandelt. Besonders bei Facebook werden permanent neue Kandidaten empfohlen, die Angebotspalette ist erstaunlich vielseitig.

Einzig und allein könnte Fritz Jansen, seit über 20 Jahren als „Prinzenmacher” für die KG Roetgen auf „Prinzenjagd”, den Schleier des von ihm streng gehüteten Geheimnisses lüften. Er tut es aber nicht, der „eiserne Fritz” bleibt nach wie vor seinem Schweigen treu. Das Rätsel erfährt erst bei der Prinzenproklamation am 28. Januar, gegen 21.30 Uhr, seine Auflösung. Eines ist aber klar: Roetgen bekommt wieder eine närrische Tollität!

Einmal Prinz zu sein...

Und dass es von Jahr zu Jahr mal schwierig, mal leichter wird, einen passenden Narrenherrscher zu präsentieren, erfährt Fritz Jansen am eigenen Leib. „Einmal Prinz zu sein...”, diesen „närrischen Wunschhit” singen die Herren der Schöpfung nach dem zweiten, dritten Bierchen an der Theke. Einmal Prinz, Orden verleihen, Mariechen „bütze”, da blüht die Fantasie. Wenn es aber zur Sache gehen soll, wenn der Fritz „Butter bei de Fische haben will”, hat der Song seine Wirkung rasch verloren. „Das kenne ich, dann müssen erst die Ehefrauen gefragt werden, damit ist die Sache endgültig beendet”, lacht Fritz Jansen im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Finanziell machbar”

Einfach erstaunlich, Fritz Jansen gelingt es dennoch, von Jahr zu Jahr immer wieder einen Prinzen „aus dem Ärmel zu schütteln.” Wird es diesmal gar ein Prinzenpaar oder ein Dreigestirn? Der „Eiserne” schmunzelt und schweigt. „Aus Mulartshütte oder aus Lammersdorf jedenfalls kommt die neue Tollität nicht”, scherzt er am Rande. Finanziell sei das „Prinzenspielen” für jeden machbar. Schön wäre es, wenn die Person aus dem Ort komme und bekannt sei. Warten wirs ab!

Ein „Dreigestirn” aber gibt es in Sachen Prinz und Programm, nämlich neben Fritz Jansen noch die beiden Programmgestalter Thomas Bourceau und Stefan Hunds. Die beiden berichten von schwindenden Besucherzahlen in den letzten Jahren bei den Sitzungen der Prinzenproklamation. Anders bei den Mini- und Kindersitzungen. „Da brummt es regelrecht”, ist zu hören. Mit einem neuen Konzept wollen sie Abhilfe schaffen. „Wir möchten das Interesse der Roetgener neu beleben, wir haben uns dazu einiges einfallen lassen”, sagt Tom Bourceau zuversichtlich.

Bunte Mischung

Den Grund für den nachlassenden Besuch wissen Bourceau und Hunds nicht, wohl aber, dass sie in diesem Jahr mit einer bunten Mischung aus Karneval, Kabarett, Artistik und Tanz die Besucher erfreuen wollen. Ein Handicap sei natürlich auch, dass sich das Festzelt nicht mehr im Ortskern befinde. Beide setzen positiv auf ihr Programm-Konzept, das jedem Geschmack etwas zu bieten habe.
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