Sporter des Jahres Freisteller Sportlerwahl Sportlergala Freisteller

Schwimmbad Vogelsang: Nur das Wandmosaik ist geblieben

Letzte Aktualisierung:
vogelsangbild
Das Schwimmbad in Vogelsang soll bald wieder seiner ursprünglichen Verwendung zugeführt werden. Die Helfer arbeiten ohne Unterbrechung an dem Projekt.

Vogelsang. Es wurde in den 30er Jahren gebaut, von belgischen Soldaten genutzt, aber auch als Lernort für Tausende von Eifeler Schülern angeboten. Die Rede ist vom Schwimmbad Vogelsang. Jetzt soll es wieder geöffnet werden. Das ist das ehrgeizige Ziel des zu diesem Zwecke gegründeten Schwimm- und Sportvereins Vogelsang.

Das ist kein leichtes Unterfangen: „Der Frost macht uns derzeit richtig zu schaffen. Erdaushub ist nicht möglich”, klagte Vorstandsmitglied Stefan Kirch. Auf einen Eröffnungstermin will er sich nicht festlegen. „Anfang oder Ende des Frühjahrs”, orakelte Kirch immerhin.

Auch an diesem eiskalten Samstagvormittag sind nicht nur die Muskeln, sondern auch das organisatorische Talent der Helfer gefordert. Auch Flexibilität ist gefragt. Ein Heizungsrohr treibt den Helfern trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt den Schweiß auf die Stirn. Kurt Heinen und Schwimmmeister Herbert Gehlen füllen einen Graben mit Sand, in dem das starre Rohr verlegt werden soll.

Bereits vor Tagen haben die Helfer einen gebrauchten Heizkessel im Gebäude „Van Dooren” mit schwerem Gerät demontiert und im Häuschen aufgestellt. Der gut erhaltene Kessel soll später einmal das Schwimmbad und die an das Bad angrenzende Turnhalle beheizen.

Unter dem Dach des Schwimmbads arbeitet Elektriker Helmut Kessel. Der Arbeitsplatz des 1,80 Meter großen Helfers ist alles andere als bequem. Die neue Zu- und Abluftanlage versperrt den Weg.

Fast 100 Meter misst die brandneue Be- und Entlüftungsanlage, die von einer Spezialfirma installiert wird. „In den nächsten zwei Wochen ist auch dieses Bauvorhaben abgeschlossen”, freute sich Kirch.

Umkleidekabinen, Toiletten und Duschräume für Frauen gab es im Schwimmbad bisher nicht. Das wird sich aber schon bald ändern. In der Schwimmbadhalle erinnert nur noch das drei Meter hohe Wandmosaik an die schlimmen NS-Zeiten von einst. Nach Rücksprache mit dem Denkmalschutz müssen auch farbliche Veränderungen am Sprungturm vorgenommen werden: aus feuerwehr-rot wird jetzt olivgrün.

Fast täglich arbeiten rund zehn Helfer an der Großbaustelle Vogelsang. Auf ein Team von 70 Helfern kann der Verein um Chef Helmut Peters zählen: Alle packen mit an.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert