Monschau - Schwedisches Lied schallt durch den Eifeldom

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Schwedisches Lied schallt durch den Eifeldom

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Die Chöre aus Monschau und Wachtberg sorgten mit ihren Darbietungen für eine besondere Atmosphäre bei einem Gottesdienst im Eifeldom.

Monschau. Das jährliche Chortreffen der beiden Chöre aus Wachtberg und Monschau fand in diesem Jahr vom 12. bis 13. Oktober in Kalterherberg statt. Ursprünglich dort gegründet, ist Maranatha nunmehr ein echter GDG Chor mit mehr als dreißig aktiven Sängerinnen aus allen Monschauer Stadtteilen, verstärkt auch durch Mitglieder aus Simmerath und Roetgen.

Sechs Lieder, je zur Hälfte dem Repertoire der Gäste und der Gastgeber entstammend, wurden im Laufe des Samstags einstudiert, der schnell verging als konzentriert anstrengender und sehr erfolgreicher Tag mit gegenseitiger Motivation, mit der Freude am gemeinsamen Singen, mit wechselseitiger Unterstützung.

Dass Singen nicht reiner Selbstzweck ist, davon konnten die Chöre die Gottesdienstbesucher der Vorabendmesse im Eifeldom überzeugen. Der ungewöhnliche Einzug der Sänger und Sängerinnen mit einem schwedischen Lied zu Beginn erzeugte eine nahezu mystische Atmosphäre.

Mitreißende Gospels, ein vielstimmiger Lobgesang zur Dreifaltigkeit, das mantraähnlich wiederholte „All überall“ während der Fürbitten trugen zur besonderen Atmosphäre dieses Gottesdienstes bei, an dessen Ende eine Vielzahl an Besuchern die Kirche nicht verließen, ohne sich mit Attributen wie „Gänsehautgefühl“, „Ohrenschmaus“, „besonders stimmungsvoll“ bei Maranatha und Navicula zu bedanken. Viel Anerkennung, die zeigt, dass die Eifeler Gemeinden durchaus offen sind für eine gelungene Mischung aus Tradition und neuen, ungewöhnlichen Wegen, die durch Klang überzeugen und eventuelle sprachliche Barrieren überwinden.

Nachdem die Spannung der Chormitglieder nun gelöst war, verging der Abend mit kulinarischen Genüssen in Feierstimmung und naturgemäß bei Chortreffen mit Singen, Singen, Singen.

Am anderen Morgen trafen sich die Sänger, um den Tag mit einem Ausflug nach Monschau und seinen Trash People fortzusetzen. Und weil man sich einig war, immer noch nicht genug gesungen zu haben, zogen beide Chöre weiter, um einer Kalterherberger Mitbürgerin zum 85. Geburtstag einige Ständchen zu bringen, die diese fröhlich und gerührt gleichermaßen genießen konnte.

Es war ein Wochenende voller Freude und Begeisterung, das wieder einmal zeigte, wie bereichernd Offenheit für manchmal auch Ungewohntes, Fremdes und Neues ist – und das funktioniert bei Jung und Alt gleichermaßen.

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