Schwäne sind bald wieder im Wasser

Von: P. St.
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Der Höfener Schwanenteich liegt derzeit trocken. Undichtigkeiten erfordern eine umfangreiche Sanierung. Foto: Peter Stollenwerk

Höfen. Einen traurigen Anblick bietet momentan der Höfener Schwanenteich. Seit 14 Tagen liegt das Gewässer an der Hauptstraße trocken. Doch schon ab Samstag wird alles besser. Dann bekommt der rund 60 Jahre alte Teich, der inmittem einer hübschen Parkanlage direkt gegenüber dem Nationalparktor Höfen liegt, eine neue 15 Zentimeter dicke Bodenplatte aus Beton.

Punkt sieben Uhr werden die freiwilligen Helfer bereitstehen. Die Seiteneinfassungen des Beckens wurden bereits abgedichtet. Die Arbeiten am Schwanenteich waren längst überfällig, denn die Undichtigkeiten nahmen ein immer größeres Ausmaß an.

„Über die Jahre ist der Zustand des Teiches immer schlechter geworden“, sagt Ortsvorsteher Peter Theißen, sodass der Förderverein Golddorf Höfen in diesem Sommer die Initiative ergriff, um das Kleinod wieder herzurichten.

Schon ein paar trockene Tage in Folge reichten aus, um den Wasserspiegel sichtbar fallen zu lassen. Die Pumpe des Springbrunnens konnte nicht mehr einwandfrei arbeiten, zudem war der Untergrund stark verschlammt.

Am Samstag, wenn der Beton kommt, werden die Schieber geschlossen. Doch das Wasser aus den beiden Quellen, die den Teich speisen, kann ab Sonntag schon wieder fließen, und den Weiher langsam wieder füllen. Das Tempo hängt entscheidend davon ab, wie intensiv sich in der nächsten Zeit Niederschlag einstellt.

Bei starkem Regen sprudeln die Quellen schneller, und es würde nur eine Woche dauern bis sich der Schwanenteich wieder in seinem ursprünglichen Zustand befindet.

Diesen Moment werden auch bei beiden Schwäne herbeisehnen. Die Tiere gehören zum Schwanenteich wie die hohen Hecken zu Höfen. Während der Bauzeit müssen sie sich mit einem eingezäunten Stück Rasen begnügen, aber die Nachbarn umsorgen liebevoll um die Schwäne und halten sie bei Laune.

Rund zehn Leute aus dem Förderverein haben sich des Projektes angenommen. Diese bringen ihre Eigenleistung ein, und der Bauhof der Stadt Monschau unterstützt die Bürger ebenfalls tatkräftig. Die entscheidende Hilfe aber kommt vom Unternehmen Stawag, dass für die Sanierung 6000 Euro zur Verfügung gestellt hat.

Im Zuge der Erneuerung des Schwanenweihers wird auch die angrenzende Parkanlage durchforstet. Mit der Zeit hatte sich der Bewuchs auf dem Gelände so stark entwickelt, dass die Lichtuzufuhr bereits stark eingeschränkt war. Der Förderverein Golddorf wiill hier auch künftig die Pflage der Blumenbeete übernehmen - ein Aufwand, den die öffentliche Hand nicht mehr leisten kann.

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