Schulsanierung in Roetgen: Durchbruch endlich gelungen

Von: Ernst Schneiders
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Roetgen. Von einem „Durchbruch” sprach ein erleichterter Bürgermeister Manfred Eis, und auch Schulleiterin Elisabeth Gerhards-Eckert war „hoch erfreut” über das Ergebnis der morgendlichen Sitzung der Roetgener Gemeinde-Entwicklungs-Gesellschaft (RGEG).

Nach monatelangem, teilweise erbittert geführtem Gezänk, das sich bisweilen weit unterhalb der Gürtellinie bewegte, haben sich die Fraktionen zusammengerauft und für die Sanierung der Grundschule einen laut Eis „guten Kompromiss” gefunden, „im Sinne der Schüler, der Schule, des Zeitfaktors und der Finanzen”. Für den Bürgermeister gibt es „keinen Gewinner oder Verlierer”. Alle seien aufeinander zugegangen und hätten klar zu verstehen gegeben, dass sie an einer gemeinsamen Lösung interessiert seien.

Mit seinem Vorschlag, die Varianten vor einem neuerlichen Beschluss zunächst in der RGEG zu beraten, hatte der Bürgermeister in der rustikalen Ratssitzung zwei Tage zuvor verhindert, dass die Schulsanierung vollends vor die Wand gefahren wurde.

Nach einer Beratung in den Fraktionen sollen die fünf Fraktionsvorsitzenden in Kürze gemeinsam mit dem Bürgermeister einen Dringlichkeitsbeschluss unterzeichnen, damit es nicht zu weiteren unnötigen Zeitverlusten kommt.

Elisabeth Gerhards-Eckert war „total positiv überrascht” über den Kompromiss, „mit dem ich sehr gut leben kann”. In einer früheren Bauphase „hätte ich mit der alten Aula gut leben können”, in der jetzigen Situation allerdings „kann die Aula nicht mehr bleiben”. Auch der Verbindungsgang zum Neubau sei jetzt notwendig. Nachdem die Angst gewichen ist, „aus diesem Dilemma nicht mehr herauszukommen”, ist die Schulleiterin jetzt „glücklich”, weil sich auch das Zeitfenster wieder etwas freundlicher gestaltet. Gerhards-Eckert: „Ich freue mich für die Kinder. Die haben sich wunderbar gehalten, großes Kompliment!” Diese Freude soll von Dauer sein, denn, so Bürgermeister Eis: „Aus dieser Nummer kommt keiner mehr raus!”
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