Schülerinnen beschenken bedürftige Kinder

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Monschau. Die St. Ursula Mädchenrealschule Monschau hat sich in zwei Aktionen ganz auf Weihnachten eingestimmt. Zum einen haben die Schülerinnen Geschenke für hilfsbedürftige Kinder gepackt, zum anderen waren sie zu Besuch in der Krippe von Rainer Jakobs:

Zu Weihnachten zeigten die 5. Klassen der Mädchenrealschule St. Ursula Monschau wieder einmal was Nächstenliebe bedeutet: Jemandem eine Freude bereiten, auch ohne eine Gegenleistung zu erwarten. In einer Kooperation mit dem Café International in Imgenbroich packten die Mädchen daher Weihnachtsgeschenke für hilfsbedürftige Kinder, von denen sie ausschließlich Namen, Geschlecht und Alter kannten.

Die Boxen in Größe von Schuhkartons wurden mit Kleinigkeiten bestückt, die von Herzen kamen: Eine Mundharmonika, Malbücher, Haarspangen, Süßigkeiten oder eine Mütze. Viele investierten ihr Taschengeld um dem anderen Kind eine Freude machen zu können. Eine persönliche Note verlieh die gebastelte Weihnachtskarte, die jedem Geschenk beigefügt wurde.

Inge Theißen, Leiterin des Café International, sagte: „Es war toll, Kindern, die teilweise erst seit wenigen Monaten in Deutschland leben, in unserem Café die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, Weihnachtslieder zu singen und zu sehen, wie sie sich über die Geschenke freuen!“ Zwar fanden die Mädchen von St. Ursula es schade, dass sie nicht selbst sehen konnten, wie die Geschenke ausgepackt wurden, doch sie waren sich sicher, dass für jedes Kind etwas Schönes dabei sein würde.

Besuch der Krippe

Die Weihnachtsgeschichte kennen die Mädchen der Bischöflichen Mädchenrealschule St. Ursula Monschau alle und auch eine Weihnachtskrippe ist ihnen nicht neu. Dennoch sitzen die rund 90 Fünftklässlerinnen gebannt vor Deutschlands größter Landschaftskrippe und hören der Einführung von Schuldirektor Franz-Peter Müsch und dem singenden Hirten und Krippenbauer Rainer Jakobs zu: „Für unseren Hirten gibt es nur zwei Jahreszeiten: Die, in der die Krippe steht, und die, in der sie gewartet wird.“

Diese Leidenschaft und Detailverliebtheit, die Rainer Jakobs in seine Krippe legt, ist offensichtlich: Unzählige ausgestopfte Tiere, Plüschtiere, Menschenfiguren, Gebäude, Pflanzen und ein kleiner Bach faszinieren die Kinder. Rainer Jakobs beantwortet geduldig jede Frage und erklärt, dass er alle Exponate über Jahre gesammelt hat und sich so die Krippe immer wieder verändert.

Schon als Kind habe er angefangen, Krippen zu bauen. Seine Passion habe er bis ins hohe Alter weitergeführt. Zwar können sich St. Ursula Schülerinnen nicht vorstellen, in ihrem Alter eine eigene Krippe zu bauen, aber wiederkehren, Rainer Jakobs Weihnachtsliedern lauschen und dabei die Landschaftskrippe bewundern, das wollen sie alle.

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