Mützenich - Schoolrock-Festival lebt wieder auf

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Schoolrock-Festival lebt wieder auf

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Die Schülerband „Unframed Antrophy” freute sich sehr, dass in diesem Jahr nach drei Jahren Pause endlich wieder der Schoolrock stattfand. Mit ihren Liedern brachten sie die Menge zum Toben. Foto: Anne Scheffen

Mützenich. „Schule rockt doch!” unter diesem Motto fand in diesem Jahr der von vielen Schülern lang ersehnte Schoolrock wieder statt. Nach drei Jahren Ruhepause lebte der Schoolrock unter der Eigeninitiative der beiden Schüler Sebastian Koch und Ruben Jakobs wieder auf.

Die vier Bands (aus gesundheitlichen Gründen musste die Band „Darvin” kurzfristig absagen), die an diesem Abend weitestgehend ihre eigenen Lieder vorstellten, brachten die zahlreich erschienenen Zuschauer zu beben und sie alle stimmten zu, dass es dringend nötig war den Schoolrock wieder aufleben zu lassen.

Harte Gitarrensounds, aber auch erfrischende Trompetenklänge schallten am vergangenen Donnerstag aus dem Saal des Nassenhofs in Mützenich. Viele Jugendliche, aber auch Erwachsene hatten sich versammelt, um gemeinsam einen Abend zu feiern und Spaß zu haben.

Als erste Band des Abends hatten sich Avalame (Tobias Birx, Alexander Schmale und Andreas Holtkamp) angekündigt. Für sie war es der erste Auftritt vor einem größeren Publikum, allerdings merkte man ihnen dies überhaupt nicht an. Die Menge versammelte sich vor der Bühne und bewegte sich zu ihren eigenen „Grunge”-Liedern, die sie dem Publikum vorstellten. Die Band Avalame aus Aachen waren durch die befreundete Band „Unframed Antrophy” an den Schoolrock gekommen.

Einzigartiger Metal

„Unframed Antrophy” (Philipp Hammerschmidt, Jennifer Kuhl, Florian Schreiber, Christian Huppertz und Kevin Kearns) war dann auch die nächste Band, die sich auf der Bühne bereit machte. Mit ihren einzigartigen Metall-Liedern zogen sie die Menge in ihren Bann und brachten das aufgeheizte Publikum zum „Pogen”. Auch eine „Wall of death” brachten sie zum Einstürzen.

Auch „Unframed Antrophy” schloss sich der Meinung an, dass ein Schoolrock sehr wichtig und eigentlich nicht wegzudenken ist. „Jeder kann Musik machen, der Bock darauf hat. Das wollen wir allen zeigen. Es ist toll, dass der Schoolrock dabei so durch die Schule unterstützt wird”, so Philipp Hammerschmidt, Bassist der Band. Mit „Unframed Antrophy” stand an diesem Abend die einzige Schülerband des Abends auf der Bühne, erst nach einer Zugabe wurden sie von der Bühne gelassen.

Als dritte Band des Abends machte sich die in der Gegend schon weit bekannte Band „Bonanska” (Samuel Dickmeis, Maurice Braun, Frederic Ponten, Marius Kirch, Simon Kirch, Andreas Jansen, Nils Jansen, Wolfgang Jansen) bereit. Bereits vor neun Jahren traten sie zum ersten Mal - zwar in einer etwas anderen Besetzung - beim Schoolrock auf. Heute hat keiner der Jungs seinen Wohnsitz in der Eifel. Dennoch - oder grade deshalb - war es eine Ehre für sie, zum Schoolrock eingeladen zu werden. Die meisten Bandmitglieder hatten ihren ersten richtigen Auftritt beim Schoolrock und auch an die Zeiten im Proberaum am St.-Michael-Gymnasium erinnern sie sich alle gerne. Und genauso, wie bei den „alten” Schoolrockauftritten brachte Bonanska mit ihren Skasounds die Menge wieder zum Toben - auch wenn das Publikum jünger und die Bandmitglieder alle ein wenig älter geworden sind. Die mittlerweile eingespielten Jungs von Bonanska unterhielten das Publikum gekonnt. Auch als eine Gitarrensaite gerissen war, dichtete Sänger Simon Kirch kurzerhand ein kleines Lied und animierte das Publikum zum Mitsingen. Als eine Art „Special” hatte sich Bonanska an diesem Abend etwas Besonderes ausgedacht. Johannes Tambornino, der „ursprüngliche” Sänger der Band, war extra aus Berlin angereist, um noch einmal ein Lied mit seiner alten Band zum Besten zu geben.

Als letzte Band des Abends hatten sich die Coconutbutts (Patrick Pahlke, Peter Breuer, Franz Kaczmarek, Christian Paustenbach, David Vargas, Jan Niewind, Henning Pautsch und Johannes Mertens) angekündigt. Auch wenn sich der Saal zur späten Stunde schon etwas geleert hatte, unterhielten sie das immer noch tanzfreudige Publikum mit ihren Ska-Liedern. Die Band die im letzten Monat eine kleinere Tour absolviert hat und voraussichtlich im Juli ihr erstes Album herausbringen wird, hatte viel Spaß, vor dem Schoolrockpublikum zu spielen. Auch Sänger Patrick Pahlke bekannte „Als wir so 13 waren, standen wir wie ihr beim Schoolrock auch vor der Bühne. Und alles was wir wollten, war, irgendwann mal genauso cool zu sein, wie die, die da auf der Bühne stehen! Ob wir jetzt so cool sind weiß ich nicht, aber wir stehen hier oben!”

Auch die Coconutbutts wurden erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen. Mit einem Medley, in dem sie viele bekannte Lieder auf ihre eigene Weise gecovert haben, brachten sie erneut die Menge zum Toben und alle stimmten mit ein „Ein bisschen Spaß muss sein!”

Großer Andrang

Damit ging auch dieser neu zum Leben erweckte Schoolrock zu Ende. Die Organisatoren waren sehr erfreut über den großen Andrang. Auch zeigten sie sich begeistert, dass sie während der Organisation so viel Unterstützung von Seiten der Schule und besonders des Schulleiters, Dr. Lothar Stresius, erhalten haben, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Vielleicht wird in Zusammenarbeit mit der Schule und den Schülern auch im nächsten Jahr ein Schoolrock stattfinden - die meisten Besucher vom Donnerstagabend würden bestimmt alle noch mal gerne wiederkommen.
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