Steckenborn - Schnelles Internet: Hechelscheid ist 2014 an der Reihe

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Schnelles Internet: Hechelscheid ist 2014 an der Reihe

Von: ani
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Auch die Führungsmannschaft der Steckenborner CDU kann demnächst auf schnelles Internet zugreifen. Manfred Nellessen, Willi Bünten und Alex Stiel (sitzend v.li.) können dann zusammen mit den Beisitzern, Ute Koll-Harzheim, Kurt Koll, Udo Jung, Ralph Löhr und Andrè Koll ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Netz noch schneller nachgehen. Foto: A. Hoffmann

Steckenborn. Er ist dafür geschätzt und bekannt, dass er nicht lange um eine Sache herumredet. Alex Stiel, Steckenborns Ortsvorsteher, redete daher auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes, die am Freitag in der Gaststätte „Stollenwerk“ stattfand, zum Abstimmungsverhalten beim Gemeindehaushalt Klartext.

„Bezeichnend ist, dass uns SPD, Grüne und die UWG in der haushaltsrechtlichen Thematik ein überaus angenehmes Miteinander bestätigen, dann aber prinzipiell den eingebrachten Haushalt ablehnen“. Stiel mokierte zudem beim politischen Gegner, dass man sich dort in peinlicher Manier alle Errungenschaften auf die eigene Fahne schreibe.

Vorsitzender Willi Bünten konnte auf der Mitgliederversammlung 18 Personen begrüßen und verwies in einem kurzen Rückblick darauf, dass der Ortsverband derzeit 38 Mitglieder habe und im zurückliegenden Jahr drei Vorstandssitzungen stattgefunden hatten. Zudem habe der Ortsverband wie immer beim Frühjahrs- und Herbstmarkt in Simmerath Flagge gezeigt.

Für Steckenborn eigentlich selbstverständlich, wurde auch das viel diskutierte Pumpspeicherkraftwerk thematisiert. Mit dem Hinweis von Alex Stiel, dass nicht alles immer wie gewünscht funktioniert, stellte er fest: „Hier hat sich die Firma Trianel wohlmöglich durch ihre etwas unglückliche Taktiererei zunächst einmal selbst neutralisiert. Trotz der hier in der alternativen Energiegewinnung verspielten Möglichkeit, sehe ich diesbezüglich eine enorme Weiterentwicklung im Vorhaben des neu geplanten Windparks in Lammersdorf“.

Zur Weiterentwicklung und den Vorzeigeobjekten in Simmerath führte Stiel unter anderem die Sekundarschule, das „SimmBad“, den geplanten Umbau des Rathausplatzes und die „Neue Mitte“ in Woffelsbach an. An all diesen Objekten habe Bürgermeister Hermanns mit viel Engagement mitgewirkt.

Doch auch Steckenborn habe bei der Weiterentwicklung nicht hinten angestanden. Der Ortsvorsteher brachte dazu den Neubau des Feuerwehrgerätehauses, die Instandhaltung der Wald- und Wirtschaftswege, die begonnenen Arbeiten am neuen Dorfmuseum, beantragte Sitzbankgruppen und natürlich die anstehende verbesserte DSL-Versorgung zur Sprache. Hierzu konnte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ergänzend mitteilen, dass die begonnen Tiefbauarbeiten bis zum 31. Mai abgeschlossen sein werden.

Hechelscheid wird vom schnellen Internet vorerst noch ausgeschlossen sein, da für den Breitbandausbau 2011 von den Anbietern kein Angebot abgegeben worden war. Somit muss die Gemeinde hier mit finanziellen Mitteln (um die 30.000 Euro) im nächsten Jahr in die Bresche springen. Hermanns versprach: „Hechelscheid soll im nächsten Jahr schnelles Internet bekommen. Dafür werde ich mich einsetzen“.

Der stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck fasste sich in seinem Grußwort kurz und nannte anhand einiger Beispiele die durch die Städteregion Aachen erfolgten Hilfeleistungen.

Der noch als stellvertretender Gemeindeverbandsvorsitzender tätige Andreas Hermanns aus Lammersdorf sprach den anstehenden Bundestagswahlkampf an, bei dem der Einsatz aller CDU-Mitglieder erforderlich sei. Andreas Hermanns wurde im übrigen auf der Versammlung als Nachfolger von Ulla Harth für das Amt des Gemeindeverbandsgeschäftsführers vorgeschlagen.

Bei den Vorstandswahlen des Steckenborner Ortsverbandes wurde das bewährte Führungstrio mit Willi Bünten als Vorsitzender, Alex Stiel als dessen Stellvertreter und Manfred Nellessen als Geschäftsführer wiedergewählt. Beisitzer wurden Ute Koll-Harzheim, Kurt Koll, Udo Jung, Ralph Löhr und André Koll. Mit einem Geschenk und viel Beifall verabschiedete man Emil Stollenwerk, der für das Amt des Beisitzers nicht mehr zur Verfügung stand.

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