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Schnelles Internet bis 2014

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Roetgen. Breitband ist in aller Munde und viele Kommunalverwaltungen werden von unzufriedenen Bürgern und Unternehmern aufgefordert, sich für höhere Bandbreiten einzusetzen. Betriebe jeder Größenordnung können heute kaum noch auf leistungsfähige und schnelle Internetverbindungen verzichten.

Auch die Gemeindeverwaltung Roetgen hat daher erste Schritte eingeleitet, um entsprechend der Förderrichtlinien für den Breitbandausbau die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Der Bedarf nach Bandbreiten resultiert aus der stetig steigenden Zahl von Internetnutzern, einer steigenden Nutzungsintensität und dem Aufkommen innovativer und multimedialer Dienste. Noch vor wenigen Jahren wurden schon Anschlüsse mit 128 kbit/s als schnell angesehen.

In der EU gilt jede mehrheitlich mit 2 MBit/s und mehr ausgestattete Kommune im Sinne der Daseinsvorsorge als mit Breitband versorgt. Tatsächlich aber stößt man heute sowohl im privaten wie im beruflichen Umfeld mit 2 MBit/s-Anschlüssen schnell an Grenzen.

Die Gemeinde Roetgen ist heute noch im südöstlichen Teil und in Mulartshütte mit weniger als 2 MBit/s unterversorgt. Deshalb soll ein Markterkundungsverfahren bei Netzbetreibern durchgeführt werden. Wenn kein Netzbetreiber in den nächsten drei Jahren die Breitbandnetze ohne Beihilfe durch die Gemeinde ausbauen will, wäre Marktversagen nachgewiesen.

Da Roetgen nach der Festlegung des Landes NRW zur ländlichen Kulisse gehört, sind wichtige Voraussetzungen für einen Förder-Antrag erfüllt. „Durch den Einsatz von Fördermitteln kann der Gemeindehaushalt um bis zu 75 Prozent der Ausbaukosten entlastet werden“, begründet Bürgermeister Manfred Eis die Entscheidung zur Nutzung von Fördermitteln des Landes.

Um für eine Förderung den heutigen Versorgungsgrad und den Bedarf an schnellen Breitbandanschlüssen in der Bevölkerung und bei den Betrieben nachweisen zu können, sollen die Einwohner und Unternehmer in den unterversorgten Ortsteilen aufgefordert werden, in einem Fragebogen die aktuelle Versorgungssituation zu ermitteln und den Breitbandbedarf anzugeben. Angaben zur vertraglichen (maximalen) Bandbreite finden sich in der Regel auf der monatlichen Rechnung des jeweiligen Anbieters. Für die Auswertung ist wichtig, auf welche Bandbreite es tatsächlich im Haushalt oder im Betrieb ankommt.

Rückgabe bis 3. Juli

Bürgermeister Eis bittet um eine rege Unterstützung: „Es wäre für unser Vorhaben sehr hilfreich, wenn möglichst jeder Haushalt und jedes Unternehmen den ihnen in den nächsten Tagen per Post zugestellten Bedarfserhebungsbogen ausgefüllt zurückschicken würden“. Spätestens Ende 2014 sollte es dann auch in Roetgen keine „weißen“ Flecken mehr in der Breitbandversorgung mehr geben. Die ausgefüllten Fragebögen können an die Gemeindeverwaltung (persönlich, per Post, per Fax an 02471/1889 oder per Email an timothy.frings@gemeinde.roetgen.de) zurück gesendet werden. Der Bedarfserhebungsbogen kann auch unter www.roetgen.de heruntergeladen und ausgefüllt werden. Der letzte Termin zur Rückgabe ist der 3. Juli.

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