Nordeifel - Schnelle Hilfe nach Sturz im Fuhrbachstal

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Schnelle Hilfe nach Sturz im Fuhrbachstal

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Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Donnerstagmittag um 12.29 Uhr zu einer verunglückten Wanderin in das Naturschutzgebiet Perlenbach-Fuhrtsbachtal gerufen. Dank Nennung des Rettungspunktes waren die Helfer schnell vor Ort. Foto: Feuerwehr

Nordeifel. Die seit einigen Monaten auch in den Eifelwäldern eingerichteten Rettungspunkte haben nun einer verunglückten Frau schnelle Hilfe ermöglicht. Dies berichtete nun die Feuerwehr der Stadt Monschau.

Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Donnerstagmittag um 12.29 Uhr zu einer verunglückten Wanderin in das Naturschutzgebiet Perlenbach-Fuhrtsbachtal gerufen, wie Feuerwehrsprecher Heiner Sauren am Freitag schilderte. Weiter heißt es in dem Bericht: „Die verletzte Person, die sich zusammen mit Gleichgesinnten auf einer geführten Wanderung befand, war an einer steilen und nassen Stelle auf einer rutschigen Wurzel gestürzt und hatte sich dabei am linken Fuß verletzt. Die Verletzung und die starken Schmerzen erforderten das Absetzen eines Notrufes.

Einheitliche Schilder

Durch Nennung des nächstgelegenen Rettungspunktes durch den Wanderführer konnte der Disponent in der Städteregionalen Leitstelle eine schnelle und konkrete Lokalisierung der Einsatzstelle durchführen. Rettungspunkte sind einheitliche Schilder, die an markanten Waldstandorten aufgestellt sind und in den Einsatzleitrechnern und Kartensystemen der Leitstellen digital erfasst sind.

Aufgrund des Geländes und der Entfernung zur Straße K 25 erfolgte die zeitgleiche Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr Monschau durch die Leitstelle. Die Einsatzkräfte der Löschgruppe Höfen sowie ein Rettungswagen des DRK und der Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 erreichten den Rettungspunkt, mit der Beschreibung „Brücke Holländer-Häuschen“, bereits wenige Minuten nach Alarmierung.

Die Erstversorgung der Patientin erfolgte durch den Rettungsdienst noch vor Ort. Der Abtransport aus dem steilen und rutschigen Terrain zum Hubschrauber stellte sich als schwierig dar. Feuerwehr und Rettungsdienst entschlossen sich daher zum Bau einer sechs Meter langen Behelfsbrücke aus tragbaren Leiterteilen, um den angrenzenden Bachlauf zeitnah überqueren zu können. Die Frau konnte anschließend in einer sogenannten Schleifkorbtrage liegend über die Leiter auf das andere Ufer des Fuhrtsbaches gezogen werden. Der restliche Weg bis zum Hubschrauber konnte mit einem allradgetriebenen Rüstwagen der Feuerwehr Monschau zurückgelegt werden.

Der Rettungshubschrauber flog die Wanderin in das Medizinische Zentrum Marienhöhe, Würselen.

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