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Schneefall legt Belgien lahm

Von: zva
Letzte Aktualisierung:
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Dichtes Schneetreiben auf der Autobahn 44. Foto: Michael Jaspers

Lüttich. Starker Schneefall hat in Belgien zu den längsten Staus in der Geschichte des Landes geführt. Nach Angaben belgischer Zeitungen staute sich der Verkehr am Mittwoch auf rund 920 Kilometern Autobahn.

Viele Autos und Lastwagen waren im Berufsverkehr auf glatten Straßen verunglückt oder hatten sich quer gestellt. Auch auf der Autobahn 44 von Aachen in Richtung Lüttich gab es massive Probleme.

Die Autobahnpolizei hatte zeitweise überlegt, die A44 Richtung Belgien am Grenzübergang Lichtenbusch zu sperren, damit nicht noch weitere Autos in das Verkehrschaos hineinfahren. Davon hat man auf deutscher Seite abgesehen. Wegen anhaltender Schneefälle und Glatteis gab es allerdings ab 15.30 Uhr eine Sperrung für Lastwagen. Dies hätten die belgischen Behörden angeordnet, sagte ein Sprecher von Straßen.NRW. Wer nicht unbedingt nach Belgien muss, sollte die Fahrt vermeiden.

In der Städteregion Aachen registrierte die Polizei zwischen 14 und 15.45 Uhr überdurchschnittlich viele Unfälle. Insgesamt krachte es 23 Mal, davon sieben Mal in Aachen, vier Mal in Alsdorf, zwei Mal in Baesweiler, zwei Mal in Herzogenrath, sieben Mal in Würselen und ein Mal in Eschweiler. Alle Unfälle verliefen zum Glück glimpflich. Die Polizei appelliert aufgrund der Straßenglätte an die Autofahrer, vorsichtig zu fahren. Die Streudienste kommen zurzeit kaum mit dem Räumen der Strecken nach.

Von dem Chaos in Belgien waren besonders die Hauptstadt Brüssel, der nördliche Landesteil Flandern und das Zentrum sowie die Region um Charleroi im Südwesten betroffen. Der Autobahn-Ring um Brüssel verwandelte sich nach Medienberichten zeitweilig in eine „Eisbahn”, in der Stadt war der Busverkehr stark gestört. Die Polizei riet Lastwagenfahrern, auf Parkplätzen eine Besserung der Lage abzuwarten.

Auf dem Brüsseler Flughafen gab es den Angaben zufolge Verspätungen und Flugausfälle. Die Züge traf der neuerliche Wintereinbruch hingegen kaum, wie die Eisenbahngesellschaft SNCB mitteilte. Es kam aber zu Verspätungen.
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