Aachen - Schleppend geht der Abriss voran

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Schleppend geht der Abriss voran

Von: Oliver Schmetz
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Abrissbagger in Aktion: Für d
Abrissbagger in Aktion: Für die Kaiserplatz-Galerie weicht ein weiteres Haus, doch dann ist erst einmal wieder Pause. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - wenn Abrissbagger Nahrung bräuchten, würde dieses Sprichwort prima passen. Denn speziell jenes tonnenschwere Ungetüm auf der Langzeitbaustelle Kaiserplatz-Galerie bekommt seit geraumer Zeit ziemlich wenig Futter: Der Abriss auf dem riesigen Gelände im Schatten der Adalbertskirche, der vor gut vier Jahren mit dem Gloria-Kino begann, ist immer noch nicht beendet.

Am Montag gab es wieder etwas zu knabbern: Der einzige Bagger auf der Großbaustelle begann damit, das Haus an der Ecke Adalbert-straße/Kaiserplatz niederzulegen. Doch der große Schlussspurt - weitere Häuser in der Adalbertstraße und in der Beeckstraße müssen noch abgerissen werden - wird damit noch nicht eingeläutet. Denn wenn das eine Haus weg ist, legt der Bagger wieder eine Pause ein.

Gezwungenermaßen, wie Herbert Pontzen, Geschäftsführer des Projektentwicklers PEA, betont: „Es wohnen immer noch ein paar Mieter in den Häusern, die noch keine neue Wohnung gefunden haben.” In der Adalbertstraße sei es gar nur ein einziger Mieter, der den Abriss von mehreren Häusern blockiere.

Pontzen hofft nun, dass bis Ende September alle Mieter ausgezogen sind. „Wir wollen den restlichen Abriss auf jeden Fall bis zum Ende des Jahres über die Bühne gebracht haben.” Und was die Fertigstellung des rund 30.000 Quadratmeter großen Shopping-Centers angeht, hält man immer noch am Jahr 2013 fest, genauer „Ende 2013”, wie Pontzen sagt.

Derweil ist die Tinte unter den Verträgen mit dem dringend benötigten neuen Investor für das 240-Millionen-Projekt immer noch nicht trocken - weil noch gar nichts unterzeichnet ist. Wie berichtet, hatte die PEA vor knapp zwei Monaten bestätigt, dass die Gespräche mit einem niederländischen Unternehmen „in der absoluten Endphase” seien. Dort befinden sie sich offenbar immer noch. „In den nächsten Tagen” sei nun mit der Unterzeichnung der Verträge zu rechnen, sagt Pontzen. Und dass die Verhandlungen so lange dauerten, sei bei Geschäften dieser Größenordnung „völlig normal”, fügt der PEA-Geschäftsführer hinzu.
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