Imgenbroich - Sankt-Hubertus-Schützen: Mit 96 Schüssen zur Maikönigin

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Sankt-Hubertus-Schützen: Mit 96 Schüssen zur Maikönigin

Von: M. S.
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Die frisch gekürte Maikönigin Gisela Tings inmitten ihrer Konkurrenten um den Titel. Sascha Danch (links) nahm die Trophäe des Jungschützenkönigs mit nach Burtscheid. Foto: Manfred Schmitz

Imgenbroich. Gisela Tings ist Maikönigin 2014/15 der Imgenbroicher Sankt–Hubertus–Schützen. Die Ehefrau des versierten Schießmeisters Franz Tings setzte vergangenen Donnerstag ihre bemerkenswert erfolgreiche Karriere in grüner Uniform fort und errang den Titel mit dem 96. Treffer aus der Donnerbüchse.

Diese großkalibrige Waffe verdankt die Bruderschaft ihrem Gönner August „Eus“ Ritter. Er stiftete das Gewehr, das fortan in Reminiszenz an seine Ehefrau den Namen „Berta“ trug. Das Schießeisen zeigte sich im Wettbewerb zum ersten Mai launisch und widerborstig. Mehrere Auszeiten zur Kühlung des Laufs oder durch Ladehemmung waren nötig.

Gisela Tings bändigte das schwergewichtige Gewehr souverän und krönte sich nach 2004 bereits zum zweiten Mal zur Mai–Majestät. Dieser Wettbewerb wird in guter Tradition seit Jahrzehnten im Vergleich mit den Freunden der Tell–Schützen–Gesellschaft aus Burtscheid ausgetragen. Diesmal ließen rund 20 auf die Armbrust fixierte „Tellen“ ihre historischen Sportgeräte im kaiserstädtischen Kurbezirk zurück und traten zu „Berta“ mit den schweren Geschossen in die Schießbahn „Auf der Rahm“.

Gisela Tings sicherte sich mit dem 24. Donnerschlag obendrein den linken Flügel des Mai–Adlers. Mit dem 40. goldenen Schuss errang der Burtscheider Sascha Danch zur Eröffnung der Durchgänge die Meriten des Jungschützenprinzen. Als er ans Gewehr trat, tröpfelte es leicht von oben, doch bald gewannen Sonne, Wind und Wolken über der Rahm wieder die Oberhand.

Die rechte Schwinge wurde unter kuriosem Duellverlauf zur Beute von Brudermeister Ralf Schmitz. Er profitierte allerdings von der Vorarbeit seiner Konkurrentin Andrea Franzen, Schmitz brachte nur noch den entscheidenden „letzten Zipfel“ am hölzernen Kleid des Wappenvogels zu Boden (50. Kugel). Die Krone nahm Tell Karl-Heinz Schmitz mit nach Burtscheid (59. Schlag).

In der Hauptkonkurrenz hatte es Gisela Tings durchaus mit ernsthaft bemühten Gegnern zu tun, darunter der amtierende Bruderschafts-König Lothar (Steffens), Vorjahres–Mai–Titelträger Dieter Schlagloth, Grillmeister Dieter Schleth und, in Nachfolge von Ex–Kommandant Günter Rohleder, die tüchtige Zimmerin des Greifvogels, Lisa Merkens.

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