Sanierte Sporthalle künftig auch Veranstaltungsraum

Von: P. St.
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Dringend sanierungsbedürftige: Die Sporthalle an der Monschauer Hauptschule. Im Sommer wird mit den Arbeiten begonnen. Foto: Archiv/Stollenwerk

Monschau. Kurz nach der kommunalen Neugliederung wurden auf der Haag Hauptschulgebäude und Sporthalle errichtet. 40 Jahre später liegt die Hauptschule in den letzten Zügen, aber in der Sporthalle herrscht nach wie vor reges Leben, weil sie von vielen städtischen Vereinen genutzt wird.

Aber das im typischen Baustil der 1970er Jahre errichtete Gebäude ist in die Jahre gekommen und bedarf einer Auffrischung. Einen ersten Förderantrag für die Sanierung stellte die Stadt Monschau bereits 2008; im Sommer 2014 sollen nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Der erste Schritt der sich über einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren hinziehenden energetischen Sanierung startet mit Beginn der Sommerferien. 275.000 Euro stehen in diesem Haushaltsjahr zur Verfügung.

Begonnen wird mit dem Austausch der Fensterfront und der Erneuerung der Außentüren. Die Betonrahmenverglasung wird durch Alu-Profile ersetzt. Außerdem soll das undichte Dach über dem Eingangsbereich saniert werden. Anfang Mai soll der Auftrag vergeben werden, Mitte Juli soll mit den Arbeiten begonnen werden, die zweieinhalb Monate in Anspruch nehmen werden.

In einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Sozialausschusses wurde das Konzept der energetischen Sanierung der Sporthalle jetzt durch Architekt Peter Kutsch und Ingenieur Christian Förster detailliert vorgestellt.

Drei große Baustellen sollen an der Sporthalle in Angriff genommen werden: die Gebäudehülle, das Foyer sowie der Umkleide- und Sanitärbereich. Schritt für Schritt soll die Sanierung erfolgen. Für 2015 ist die technische Gebäudeaufrüstung vorgesehen. Heizung und Lüftungsanlage sollen ausgetauscht werden. Die Nachtspeicherheizung ist nicht mehr zeitgemäß; daher soll eine Umstellung auf Gasversorgung erfolgen. Den Abschluss der Baumaßnahme bildet dann im Jahr 2016 die Sanierung von Umkleiden, Tribüne und Foyer. Im Zuge der Baumaßnahmen muss die Halle immer wieder zeitweilig geschlossen werden. Nach Möglichkeit sollen die Arbeiten während der Ferien erfolgen.

Der gemeinsame Ausschuss folgte dem Vorschlag von Werner Krickel, dass ein Unterausschuss für das Projekt Sporthalle gebildet werden soll, der die energetische Sanierung intensiv begleitet.

Das Erscheinungsbild der Sporthalle wird sich verändern, da die ersten zwei Meter der verglasten Außenwand in Massivbauweise geschlossen werden.

Mit der Sanierung soll das Gebäude nicht nur optisch und energetisch aufgewertet werden, sondern auch als Versammlungsstätte genutzt werden können. Die Zuschauertribüne, die derzeit für 200 Personen zugelassen ist, soll künftig Platz für 400 Personen bieten. Insgesamt sollen in der Halle sogar 800 Leute Platz finden. Gemäß Versammlungsstättenverordnung müssen dafür die Fluchttüren erheblich verbreitert werden.

Aufgewertet werden soll auch der Eingangsbereich. In der Cafeteria, ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Halle, soll ein Fenster eingebaut werden, um Sichtkontakt in die Turnhalle herzustellen.

Vollkommen erneuert wird der Sanitärbereich. „Hier hat man den Eindruck als wäre nie zuende gebaut worden“, so Peter Kutsch.

Was die gesamte energetische Sanierung nun kostet, war nicht Thema der öffentlichen Sitzung. Die detaillierte Kostenaufstellung im Rahmen der Höchstsumme von 1,85 Millionen Euro soll laut Bürgermeisterin Margareta Ritter in einer gesonderten Sitzung erörtert werden.

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