RWE-Klimaschutzpreis für Roetgener Unternehmen und Einrichtungen

Von: heg
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Bürgermeister Manfred Eis (re
Bürgermeister Manfred Eis (rechts) und RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen (links) sind beeindruckt von den kreativen Ideen, die die fünf Teilnehmer aus der Gemeinde Roetgen im Wettbewerb um den Klimaschutzpreis vorgelegt haben. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Mit dem RWE-Klimaschutzpreis würdigt der Energieversorger alljährlich Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern.

Das Preisgeld stellt das Unternehmen, die Kommunen sollen bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb werben. Bei Rat und Verwaltung in Roetgen fiel der Aufruf auf fruchtbaren Boden, das von RWE ausgelobte Preisgeld von 1000 Euro wurde hier verdoppelt.

In der Aula der Grundschule wurden jetzt die fünf Teilnehmer von Bürgermeister Manfred Eis und Dirk Meyer vom Bauamt der Gemeinde sowie von RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen ausgezeichnet.

Mit fünf qualitativ sehr hochwertigen Bewerbungen sei die Resonanz in Roetgen erfreulich groß gewesen, betonte der Verwaltungschef, so dass die Bewertung der eingereichten Projekte Dirk Meyer und Walfried Heinen vor eine schwere Aufgabe gestellt hatte. Von dem Ergebnis zeigte sich auch der Kommunalbetreuer beeindruckt und gratulierte Bürgermeister Eis zu den engagierten Bürgern in seiner Gemeinde.

Der erste Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von 800 Euro wurde dem Heimat- und Eifelverein Rott zuerkannt. Hier wurde insbesondere die Nachhaltigkeit durch das bereits seit Jahrzehnten andauernde Engagement für die Pflege des NSG Struffelt sowie bei den Hecken- und Obstbaumaktionen gewürdigt, mit dem die Mitglieder des Vereins zum Erhalt der Umwelt beitragen.

Mit 500 bzw. 400 Euro wurden der TV Roetgen und die Kuttig Electronic GmbH auf Platz zwei und drei ausgezeichnet. Beim Bau des dritten Abschnitts der vereinseigenen Halle setzte der über 2000 Mitglieder zählende Sportverein konsequent auf Energieeffizienz. Unter anderem liefert die Photovoltaikanlage auf dem Hallendach doppelt so viel Strom wie selbst verbraucht wird und auch das warme Duschwasser für die Sportler wird durch Solarenergie erzeugt.

Nicht nur beim Bau seines neuen Betriebsgebäudes im Roetgener Gewerbegebiet hat Firmenchef Michael Kuttig durch den Einsatz hocheffizienter Materialien und Technologien ein umfassendes energieoptimiertes Konzept verwirklicht, sondern er fördert auch das arbeitsplatznahe Wohnen seiner Mitarbeiter zur Entlastung der Umwelt.

Der Roetgener Heimat- und Geschichtsverein hat sich heimatgeschichtlicher Quellen bedient, um ein Konzept zur permanenten Wasserversorgung ohne Energieeinsatz für den Brunnen auf dem Marktplatz zu entwickeln.

Der junge Roetgener Christian Rinckens, Abiturient am Inda-Gymnasium, hatte sich schon im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht” mit einem Plan für den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks im Tagebau Hambach beschäftigt, mit dem er jetzt auch beim Klimaschutzpreis punkten konnte.
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