Einruhr - Rursee Marathon: „Erholung kann so sportlich sein”

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Rursee Marathon: „Erholung kann so sportlich sein”

Von: hes
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Sie stehen für einen treuen Helferstab beim größten Sportereignis unserer Region: Organisationsleiterin Barbara Wollgarten (links) und Ralph Thoma, Mitorganisator und am Sonntag wieder die „Stimme vom See” beim Zieleinlauf am Festzelt in Einruhr.

Einruhr. „Es ist die teilnehmerstärkste Sportveranstaltung hier in der Nordeifel”, sagt Ralph Thoma mit ein wenig Stolz in der Stimme. Doch schnell schiebt er hinterher, dass sich der Rursee Marathon „alleine dank des Engagements von Barbara Wollgarten und vieler ehrenamtlicher Helfer” so prächtig entwickelt habe.

„Ohne sie wäre das hier alles eingeschlafen”, lobt der Mitorganisator die Chefin. Der Helferstab der Laufveranstaltung hat vor allem am Samstag und Sonntag bei der 14. Auflage des Marathon-Wochenendes am Rursee wieder alle Hände voll zu tun.

Natürlich laufen die Vorbereitungen auf das sportliche Wochenende schon seit Monaten. Da gilt es Genehmigungen einzuholen, die Homepage zu aktualisieren und bundesweit die Werbetrommel zu rühren.

Allein der Verwaltungsaufwand, den Barbara Wollgarten betreiben muss, ist enorm. „27 Schriftstücke” an diverse Behörden hat sie dieses Jahr gezählt; schließlich führt der Rursee Marathon nicht nur durch drei Landkreise (Düren, Euskirchen, Städteregion Aachen), sondern auch durch den Nationalpark.

Durch den Nationalpark

Letzteres aber ist seit der Gründung des Schutzgebietes ein Pfund, mit dem die Veranstalter wuchern können. „Laufend den Nationalpark erleben”, lautet der Slogan, und welche Veranstaltung kann das schon von sich behaupten. „Erholung kann so sportlich sein”, umschreibt Ralph Thoma den Spaß- und Naturfaktor bei den Läufen des Rursee Marathon-Wochenendes.

Natürlich sind bei solchen Strecken die treuen Helfer unabdingbar. Rotes Kreuz und Jugend-THW, die Feuerwehr Einruhr/Erkensruhr, viele Einruhrer Bürger oder auch die sehr rührige Laufgruppe von Komet Steckenborn - sie alle werden auch diesmal dafür sorgen, dass die Sportler unterwegs und hinterher gut verpflegt und versorgt werden und sich niemand verläuft. Denn das könnte bei dem angekündigten tristen Novemberwetter bei der großen Runde um den See schon mal passieren - trotz der guten Markierung, die mit dem Quad auf der Strecke aufgebracht wurde.

Samstag Fünf-Kilometer-Lauf

„Die Teilnehmerzahl vom vorigen Jahr (1490) werden wir auch diesmal erreichen”, ist Barbara Wollgarten bei 1230 Voranmeldern (ohne Mountainbiker) sicher, wobei schönes Wetter die Starterzahl natürlich noch erhöhen würde. „Auch so haben wir aber den teilnehmerstärkste Fünf-kilometer--Lauf im Rur-Eifel-Cup”, erwartet Ralph Thoma schon am Samstag viele Sportler und Zuschauer zum Familienfest am Obersee.
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