Rursee Marathon: Einmal um den herbstlichen See

Von: ani
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Immer wieder können die Teilnehmer des Rursee Marathons oder auch des teilnehmerstarken 16,5 km-Laufs den Blick auf den Rursee genießen. Foto: Archiv/Stollenwerk
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Mit ihrer bewährten Crew und einer Vielzahl von Helfern stemmen sie wieder die Organisation des Rursee-Marathons. Vorsitzender Bernhard Pauls (4. von links) vom Rursee-Marathon e.V. hat einen Teil seines Teams vor dem Heilsteinhaus schon mal in Position gebracht. Foto: A. Hoffmann

Einruhr. Selbst Sportinteressierten sagen die Namen Pheidippides, Ioannis Lavrentis und Spyridon Louis zunächst einmal nichts. Die Eifeler Laufasse Marion Braun von Germania Eicherscheid und Markus Werker vom TV Konzen dürften mit ihnen schon eher etwas anfangen können.

Die erstgenannten Herrschaften konnten sich zwar nicht wie sie im vorigen Jahr beim Rursee-Marathon den Siegeslorbeer sichern , aber über die historische Strecke von 42 Kilometern und 195 Metern in der Vergangenheit Marathongeschichte schrieben.

Das Laufevent rund um den Rursee, das seit 1997 am ersten Sonntag im November stattfindet und vom Einruhrer Rursee-Marathon e.V. veranstaltet wird, ist nach dem Monschau-Marathon die zweitgrößte Marathonveranstaltung in der Region. Das Lauf-Highligt steht nun schon zum 17. Mal in Einruhr an, wobei der ausrichtende Verein vom 2. bis 3. November ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hat.

Die profilierte Rundstrecke beginnt in Einruhr am Obersee und umrundet den Rursee gegen den Uhrzeigersinn. Zunächst einmal geht es zur Urfttalsperre (Kilometer 7) und dann am Rande des Kermeters zum Paulushofdamm in Rurberg. Zum Ende hin steht mit der „Höhe Rurberg“ im Streckenprofil noch einmal ein echter „Körnerfresser“ an, der den Läufern alles abverlangt.

An der Gesamtteilnehmerzahl von 1324 aus dem Vorjahr orientieren sich die Organisatoren auch in diesem Jahr. Nach den bisher erfolgten Anmeldungen, so der Vorsitzende Bernhard Pauls, zeichnet sich ab, dass man da wieder voll im Soll liege. Beim Blick in die momentanen Teilnehmerliste wird auch der internationale Zuspruch zum Rursee-Marathon deutlich. Neben Läufern und Läuferinnen aus Deutschland wollen sich Sportler aus Belgien, Großbritannien, Irland, Kanada, den USA und den Niederlanden am Run um den Rursee beteiligen.

Über 130 freiwillige Helfer

Dass man diese sportliche Mammutveranstaltung nicht nur mit einigen Vereinsmitgliedern stemmen kann, ist auch klar. Hierzu hebt Bernhard Pauls die große Hilfsbereitschaft der Einruhrer hervor, die quer durch alle Vereine gut 130 Helfer stellen. „Das zeigt“, so Pauls, „dass sich die Einruhrer mit diesem Marathon identifizieren“. Zu diesem Helferteam stoßen dann noch die Kräfte des DRK, THW und der Freiwilligen Feuerwehren aus Woffelsbach, Einruhr und Erkensruhr. Und an den Verpflegungsstationen gibt es dann noch helfende Hände vom SC Komet Steckenborn und dem VfL Kommern.

Für einen der schönsten Landschaftsläufe Deutschlands gibt es natürlich auch einen Meldeschluss. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass dieser auf den 23. Oktober terminiert wurde, was für die Teilnehmer unter anderem wegen der Ausgabe der Startnummern wichtig ist.

Neu ins Programm genommen hat man laut Karin Birkhoff am Veranstaltungssonntag zwei geführte Wanderungen (Start 11.30 Uhr) rund um Einruhr von 7 Kilometer Länge. Hieran kann man ohne vorherige Anmeldung kostenlos teilnehmen.

Rangertour, Walk, Mountainbikes

Die Gratisteilnahme gilt auch für eine gut dreistündige Rangertour (Start 11.30 Uhr) am 2. November. An diesem Tag stehen auch ein 5-Kilometer-Lauf (Start 15.30 Uhr), ein Nordic-Walk über 16,5 Kilometer (Start 12.30 Uhr) und eine anspruchsvolle Eifelhöhen-Mountainbike-Fahrt (Start 13 Uhr) über 40 Kilometer auf dem Programm.

Am Sonntag, 3. November ,schlägt dann die Stunde der Marathoni. Um 10.30 Uhr dürfte wie immer am Start ein Riesengedränge herrschen, wenn sich dort einige hundert Läufer eingefunden haben, um sich auf die anspruchsvolle Strecke rund um Ober- und Rursee zu begeben. Und vielleicht fällt auch in diesem Jahr der Streckenrekord. Der stammt bei den Männern aus dem Jahr 2006 und wurde von Guido Hermes mit 2:35:51 aufgestellt. Bei den Frauen ist die Rekordzeit auch schon einige Jahre alt und stammt aus dem Jahr 2004 (3:11:58/Petra Knops). Als Lokalmatadorin glänzten im vorigen Jahr Marion Braun aus Eicherscheid mit einem 2. Platz (3:34:25), und Markus Werner vom TV Konzen hatte bei den Männern die Nase eindeutig vorn (2:39:31 Stunden).

Für die kleinere Ausführung des Marathonlaufs, den beliebten 16,5-km-Lauf, fällt der Startschuss an diesem Tag um 11 Uhr.

Trotz aller sportlichen Ambitionen ist für alle Teilnehmer die After-Run-Party im Festzelt an beiden Veranstaltungstagen von ebenso großer Wichtigkeit. Dort haben die Organisatoren auch von 10 bis 16 Uhr für eine Kinderbetreuung gesorgt. Das gesamte Programm des Rursee-Marathons ist natürlich auch auf der Internetseite des Vereins einsehbar.

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