„Rursee in Flammen”: Mehr Sicherheit und höheres Feuerwerk

Von: P. St.
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Höhepunkt eines jeden Rurseefestes ist ein großes Feuerwerk, welches den See scheinbar in ein Flammenmeer taucht. Foto: P. Stollenwerk

Rurberg/Woffelsbach. Bis zu 50.000 Besucher wurden in der Vergangenheit bereits beim Rurseefest gezählt. Das seit rund 50 Jahren existierende Fest ist von Jahr zu Jahr größer und längst zu einem touristischen Highlight geworden.

Die Mischung aus Musik, Markt und abendlichen Feuerwerksspektakel, dies alles umgeben von der herrlichen Landschaft des Nationalparks, hat dem „Rursee in Flammen” einen attraktiven Ruf weit über die Rurseeregion hinaus verschafft. Besucher aus Belgien und den Niederlanden, aber aus dem Raum Köln/Bonn gehören längst zu den Stammgästen.

7000 Euro Zusatzkosten

Zum dritten Mal ist Sander Lutterbach, der Geschäftsführer des Orts- und Verkehrsvereins Rurberg-Woffelsbach, Hauptorganisator des Festes. Im Anschluss an Rurseefest 2010 blieben ihm nur ein paar Wochen Zeit zum Durchatmen, dann standen schon die ersten Aufgaben für das Jahr 2011. Vom 21. bis 24. Juli werden die Rurseeorte Rurberg und Woffelsbach wieder zum Anziehungspunkt für zehntausende Besucher. Am Donnerstag stellten die Veranstalter im Nationalparktor Rurberg das soeben druckfrisch erschienene Programm vor.

„Das Rurseefest ist ohne Zweifel das touristische Highlight in der Region mit den meisten Besuchern”, freute sich auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns über diese werbewirksame Veranstaltung für die Gemeinde Simmerath. Diese Veranstaltung stelle „besondere Anforderungen” an die Akteure und sei nur dank des enormen ehrenamtlichen Einsatzes zu bewältigen.

Das Rurseefest ist inzwischen in die Kategorie der Großveranstaltungen aufgestiegen, und nach der Katastrophe in Duisburg im vorigen Jahr bei d er Love-Parade sind die Sicherheitsauflagen seitens der Behörden verschärft. Für die Veranstalter des Rurseefest bedeutet dies Mehrkosten in Höhe von 7000 Euro. Unter anderem Müssen die Fluchtwege beschildert werden, und damit auch gar nichts schiefgehen kann, wurde ein Fachbüro mit Erstellung eines Sicherheitskonzeptes beauftragt, damit alles schwarz auf weiß dokumentiert ist.

Nun sei es nicht so, dass die Sicherheit bislang beim Rurseefest keine Rolle gespielt habe, aber die nun erhöhten erhöhten Anforderungen müssten auch bestimmte formal Kriterien erfüllen, was auch die Mehrkosten erkläre. Die in den zurückliegenden bereits praktizierte verstärkte Präsenz der Polizei habe bereits wesentlich zum Sicherheitsgefühl der Besucher beigetragen.

Noch wichtiger für den Veranstalter aber ist, dass er auch in diesem Jahr erneut mit ein paar Programmvarianten aufwarten kann. So gibt es samstags und sonntags auch wieder Hubschrauber-Rundflüge, die zwischen 30 und 40 Euro kosten werden, während samstags auf der Festwiese tagsüber ein Show- und Eventkochen stattfindet.

Das Rurseefest (das komplette Programm findet man unter rursee-in flammen.de) startet bereits am Donnerstag 21. Juli auf der Festwiese am Antoniushof traditionell mit der Showband Melano. Aufgewertet wurde das Programm am Freitag. Mit der Big Band St. Ursula Geilenkirchen und dem Trompetensound der Gruppe „Die Weisweiler” darf man sich auf der Festwiese am Antoniushof auf flotte Musik freuen.

Feuerwerk an neuem Platz

Volles Programm herrscht am Samstag und Sonntag in Woffelsbach mit Musik und Märkten. Das Rockkonzert mit „For Example” auf der Festwiese am Antoniushof (ab 21 Uhr) ist eine bewährter Programmpunkt, ebenso wie das Drachenbootrennen ab 12 Uhr in der Woffelsbacher Bucht. Der traditionelle Ausklang des Rurseefestes ist an Sonntag in Rurberg ab 11 Uhr wieder der Jägertag am Seeufer in Rurberg, während in Woffelsbach der musikalische Frühschoppen, der Drachenbootcup und der Kunsthandwerkermarkt locken.

Unbestrittener Höhepunkt des Festes „Rursee in Flammen” ist selbstredend das Höhenfeuerwerk am Samstag, 23. Juli( 22. 35 Uhr in Rurberg) und 23.15 Uhr in Woffelsbach in der Seemitte.

Der angestammte Platz auf der Rurberger Höhe steht seit dem vorigen Jahr nicht mehr zur Verfügung. Mit der Verpflichtung eines neuen Feuerwerker (der bisherige Feuerwerker hat sich zur Ruhe gesetzt) wurde deutlich, dass die Bebauung inzwischen zu nahe an den Abrennplatz heranreicht.

Der Standortwechsel auf den Paulushofdamm am Honigberg konnte dank der Kooperation mit dem WVER zwar problemlos vollzogen werden, aber das Ergebnis fiel im vorigen Jahr nicht ganz zur Zufriedenheit der Besucher.

In diesem Jahr sollen die Raketen nun wieder höher fliegen und die Bezeichnung Höhenfeuerwerk wieder seine. volle Berechtigung erhalten.

Parken und Verkehr wollen auch beim Rurseefest geregelt sein. Wer der Beschilderung folgt, findet garantiert einen Parkplatz.
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