Rursee/Woffelsbach - Ruderer geben den Drachen die Flügel

Ruderer geben den Drachen die Flügel

Von: ho
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Auch beim 9. Drachenboot-Rurseecup boten die beteiligten 13 Teams wieder beste Unterhaltung auf und neben dem Wasser. Letztlich spielten alle Zeiten aber nur eine untergeordnete Rolle, da bei allen Beteiligten der Spaßfaktor an erster Stelle stand. Foto: Hoffmann
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Im Finale des Drachenboot-Rennens hatten sie die Nase vorn: Die Hochseilgärtner durchpflügten die 200 Meter lange Rennstrecke in 53,69 Sekunden und sicherten sich beim 9. Drachenboot-Rurseecup den Sieg.

Rursee/Woffelsbach. In der Woffelsbacher Bucht tobte am Samstag wieder der Bär. Während es im Ortszentrum von den Besucherzahlen recht überschaubar zuging, erwies sich das Gelände rund um den Drachenfelsen als zentraler Punkt des 9. Drachenboot-Rurseecups erneut als Zuschauermagnet.

Von den Wassersportfreunden Aachen (WSA) in allen Punkten wieder hervorragend organisiert, fanden sich in der aufgestellten Zeltstadt viele Besucher ein, um sich von der Faszination der Drachenbootrennen einfangen zu lassen.

Auch in diesem Jahr hatte das Spektakel um die Drachenbootrennen im Rahmen des Rurseefestes nichts von seinem Reiz verloren. Wenn in zwei Booten bis zu 40 Wettkämpfer mehr oder weniger gleichzeitig ihre Paddel ins Wasser stechen und hiernach, angetrieben von Steuermann und Trommler, ihre Paddel immer schneller werden und die Drachenköpfe der Boote über das Wasser hüpfen, zeigen sich auch Erstbesucher begeistert.

Janina Kötz moderierte die Drachenjagd informativ und unterhaltsam, so dass die Besucher stets auf dem laufenden waren. Bereits am Freitagabend war die 200 Meter lange Rennstrecke mit Bojen markiert worden und die Organisatoren waren schon zu diesem Zeitpunkt voll im Stress.

Steffen Scholz von den WSA-Organisatoren war ein wenig enttäuscht, dass sich nur 13 Teams zu den Wettkämpfen angemeldet hatten, was er zum Teil auf die laufenden Sommerferien zurückführte. Als die Vorrundenläufe am Samstagmorgen begannen, tat dies der allgemeinen Freude aber keinen Abbruch.

Einweisung für Neulinge

Da die Mannschaften unterschiedliche Fertigkeiten und Erfahrungen im Drachenbootrennen hatten, erhielten die Neulinge vor dem Start eine fachgerechte Einweisung. Damit die Boote beim Rennen in der Spur blieben, fungierte jeweils ein Mitglied des Saarbrücker Kanu Clubs als Steuermann.

Vom nahe gelegenen Camp Natur bewegt Dich (NabeDi) waren mit den „Hochseilprinzessinnen“ und den „Hochseilgärtnern“ gleich zwei Mannschaften am Start. Gleichfalls aus der Region das Team Weiß vom gleichnamigen Unternehmen aus Monschau. Paddel-Chaos aus Düren ging auch mit zwei Teams in den Wettbewerb. Daneben starteten die Kurpfuscher (Schwertbad Aachen), Seepferdchen (Junghans Wolle, Aachen), Quality Dragons (Stolberg), Die Flotten Weißen (Aachen), Öcher Power Sharks (Freizeitgelände Walheim und KG Öcher Prente), Energiezwerge (Energie Nordeifel), Bruchpiloten (Jugendteam WSA) und Pommpös (WSA).

Als Favoriten kristallisierten sich in den ersten beiden Rennen klar die Hochseilgärtner heraus, welche die auf heimischen Gebiet liegende Rennstrecke jeweils in 55,70 Sekunden durchjagten. Da konnten annähernd nur Paddel-Chaos Düren 1 und die Bruchpiloten mithalten.

Immer neue Höchstleistungen

Die Zuschauer animierten die Akteure durch Zurufe, Beifall und rhythmisches Klatschen zu immer neuen Höchstleistungen. Die waren beim Anlegen am Steg dann teilweise so siegessicher, dass schon vor dem Aussteigen von ihnen „So seh´n Sieger aus“ angestimmt wurde.

Reine Frauen-Power befand sich im Boot der Hochseilprinzessinnen, die sich von Rennen zu Rennen steigerten und sich am Ende als reines Frauenteam den kleinen „Sieges-Pokal“ sicherten.

Helene Fischer-Double

In den Finalläufen hatten dann am Ende die Hochseilgärtner die Nase vorn. In der Topp-Zeit von 53,69 Sekunden gewannen sie den Rursee-Cup vor Paddel-Chaos Düren (56,09) und den Bruchpiloten (56,90). Letztlich spielten alle Zeiten aber nur eine untergeordnete Rolle, da bei allen Beteiligten der Spaßfaktor an erster Stelle stand. Dementsprechend wurde dann am Abend nach der Siegerehrung rund um den Drachenfels noch lange gefeiert, wobei die Darbietung des Helene Fischer-Doubles die Stimmung vor dem Feuerwerk nochmals auf Hochtouren brachte.

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