Rotts Ziel beim JSV: Aufstieg klar machen

Von: Kurt Kaiser
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Rott. Enttäuscht war er schon, der Rotter Trainer Jürgen Lipka, nach dem 0:3 am vergangenen Spieltag bei Schwarz-Weiß Nierfeld.

Insgeheim hatten Trainer und Mannschaft sich auf eine kleine Aufstiegsfeier in Nierfeld eingestimmt und nicht auf die zweite Auswärtsniederlage in Folge. „Dass wir so deutlich verlieren, ist schon ärgerlich, aber wir haben unter unseren Verhältnissen gespielt.” Trotz der deutlichen Niederlage hielt sich die Kritik des Trainers in Grenzen: „Die Mannschaft ist in 28 Spielen ein hohes Tempo gegangen und hat sehr oft am oberen Limit gespielt. In den letzten Spielen merkt man aber immer deutlicher, dass wir durch den langen Winter kaum richtig trainieren konnten und die Mannschaft nun den schlechten Trainingsbedingungen Tribut zollt.”

In der ersten Halbzeit spielte sein Team in Nierfeld noch recht passabel mit, erzielte in den Augen des Trainers auch ein reguläres Tor zum Ausgleich, das vom Schiedsrichter aber nicht anerkannt wurde. „Das 0:2 hat uns dann K.o. gehauen”, vermisste der Coach nachher die nötige Gegenwehr. Die Niederlage in Nierfeld schadete aber höchstens dem Image des Tabellenführers, jedoch hatte sie keine gravierenden Folgen, denn die Rot-Weißen benötigen weiterhin keine fremde Hilfe, um ihre Meisterschafts- und Aufstiegsträume zu realisieren.

Eher benötigen sie vor den letzten zwei Meisterschaftsrunden eine gute ärztliche Betreuung, denn die Verletztenliste wird immer länger. Vor der letzten Auswärtsbegegnung der Saison, beim JSV Baesweiler, steht hinter dem Einsatz von Marco Kraß und Frederique Casper ein dickes Fragezeichen. Dabei hofft der Coach, dass die gute physiotherapeutische Abteilung des Vereins Sven Schalge, Andreas Bauer und Marius Henk bis Sonntag wieder hin kriegt.

„Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge wird es Zeit, dass wir den Hebel wieder umlegen”, will er trotz der Personalnöte die Auswärtsbilanz wieder aufbessern. Auch wenn der JSV Baesweiler seit dem vergangenen Spieltag als Absteiger feststeht, erwartet Jürgen Lipka nicht, dass man die Punkte geschenkt bekommt. „Gegen den Spitzenreiter will sich jede Mannschaft noch einmal zeigen, auch wenn sie schon abgestiegen ist”.

Mit einem Sieg in Baesweiler würde man den Aufstieg am vorletzten Spieltag schon klar machen. Ob es dann noch mehr zu feiern gibt, hängt von den Ergebnissen der Mitkonkurrenten aus Euskirchen und Bergheim ab.
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