Rotter wollen dem Festsaal Hütten neuen Glanz verleihen

Von: der
Letzte Aktualisierung:
6779700.jpg
Stets um den Erhalt des Saales Hütten in Rott bemüht: Dr. Gottfried Nonhoff, Rudi und Margret Hütten, Manfred Adrian, Andreas Hübner (von links). Foto: Günther Sander

Rott. Die Verbundenheit zu Rott und eine gelebte Dorfgemeinschaft verleihen ungeahnte Kräfte, wenn es darum geht, ein „echtes Stück Heimat“ am Leben zu erhalten. Die Rede ist vom Saal Hütten, um dessen Zukunft sich der „Förderverein Rott Saal Hütten e. V“. seit einiger Zeit schon ernsthaft bemüht und Lösungen anstrebt.

Der Vorstand um Dr. Gottfried Nonhoff, Manfred Adrian, Andreas Hübner und „Manager“ Rudi Hütten sieht der Zukunft positiv ins Auge, sieht Licht am Ende des Tunnels.

Am Wochenende gab es eine Versammlung verbunden mit einem Tag der offenen Tür sowie einer anschließenden Adventsfeier bei Kaffee und Kuchen im Saal Hütten. „Uns war es heute wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern den Saal noch einmal vorzustellen“, sagte Nonhoff.

„Die Leute im Ort sollen wissen, was sie hier haben, was sie hier alles feiern können“, ergänzte Adrian. Dem Förderverein sei es ein großes Anliegen, den Fortbestand dieses Festsaales zu sichern, damit im Ort auch weiterhin kulturelle, aber auch familiäre Veranstaltungen, stattfinden können. „Die Chancen stehen gut, wir befinden uns auf dem richtigen Wege, den Saal erhalten zu können“, gab Dr. Nonhoff zu verstehen.

Es könne nicht angehen, dass Inhaberin Margret Hütten für die Kosten allein aufkommen müsse. „Frau Hütten kommt uns stets großzügig entgegen, auch sie ist sehr daran interessiert, die Veranstaltungsstätte zu erhalten“, bescheinigten Nonhoff und Adrian.

„Mann für alle Fälle“

Beide sprachen zudem Rudi Hütten ein dickes Lob aus, denn der „Manager“, der „Mann für alle Fälle“, organisiere nicht nur die Vermietung des Saales, er sei gleichzeitig auch Hausmeister und stets zur Stelle, wenn er gebraucht werde, wenn es nach Arbeit rieche.

Dr. Gottfried Nonhoff wünschte sich, dass der Förderverein (bisher 30 Mitglieder) mehr Zulauf erfahren würde. 25 Euro Jahresbeitrag seien sicherlich erschwinglich, wenn es darum gehe, „etwas Gutes zu tun“. Da dürfe es schon „etwas mehr sein“.

Dem Vorsitzenden ist es wichtig, stets am Ball zu bleiben. „Es ist bei mir und anderen Mitgliedern die Verbundenheit zum Ort, die dazu führt, aktiv zu werden“, sagte er. Seit 40 Jahren wohne er in Rott, hier habe er eine „neue Heimat“ gefunden, hier fühle er sich pudelwohl.

Der Förderverein war bisher bereits schon sehr aktiv, um dem Festsaal neuen Glanz zu verleihen. In zwei Jahren seien mehr als 10.000 Euro zur Verschönerung und Modernisierung investiert worden. Alle Fenster wurden erneuert, gesponsert und finanziert von Heimatverein, RWE und Hahnenclub. Modernisiert wurde der Fußboden, die Beleuchtung ist neu, Wände erhielten einen frischen Anstrich und selbst eine neue Theke wurde eigens aus Duisburg nach Rott transportiert und installiert.

„Es gibt noch viel zu tun“, wissen Nonhoff und Adrian. Als da wären die Toiletten, die Wasserschäden aufweisen. Ein weiteres Problem stelle die Decke dar, bei der man nicht wisse, wie es darunter aussehe. „Die können wir nicht einfach überpinseln“, meint Manfred Adrian.

An Arbeit mangele es nicht, wohl aber an „Hobby-Handwerker aus dem Ort“, also neue Mitglieder für den Förderverein, deren Muskelkraft auf dem weiteren Weg in die Zukunft des Festsaales gefragt sei.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert