Rotter Spielplatz nun eingezäunt

Von: heg
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Können nicht mehr Reißaus nehmen: Den Kindergartenkindern des Rotter Kreiskindergartens können sich nun auf einem sicher umzäunten Spielplatz austoben. Foto: Helga Giesen

Rott. Ein idyllisches Plätzchen ist der hübsche Kinderspielplatz im Herzen von Rott. Versteckt hinter Kirche, Pfarrhaus und Pfarrheim, bietet er viel Platz zum Toben und attraktive Spielgeräte für die Kleinen sowie mit mehreren Sitzgruppen auch einen gemütlichen Treffpunkt für die Eltern oder Großeltern.

Auch die Jungen und Mädchen aus dem Kreiskindergarten Regenbogen machen gerne aus dem Neubaugebiet einen Spaziergang hierher. Aber gerade das, was diesen Ort so reizvoll macht, ist zugleich sein Nachteil – jedenfalls aus Sicht derjenigen, die den Nachwuchs beaufsichtigen müssen.

Das Gelände ist durch seine verwinkelte Anlage mit vielen Büschen nur schwer zu überblicken und die drei Zugänge am Weg zum Friedhof, zum Pfarrhof und in Richtung Kirche sind kaum im Auge zu behalten. Mit der Bitte um Abhilfe wandten sich einige Eltern an den Heimat- und Eifelverein Rott, der schon 1998 gemeinsam mit der Kirchen- und der Zivilgemeinde zur Verwirklichung des mit viel Eigenleistung von Rotter Eltern eingerichteten Spielplatzes beigetragen hat.

Nur noch ein möglicher Weg

Zuständig für die Pflege und Unterhaltung ist die Gemeinde Roetgen. „Bei Michael Schlamann vom Bauamt rannten wir offene Türen ein“, berichtete Heimatvereins-Vorsitzender Rainer Hülsheger. Das Problem war dort auch von anderen Spielplätzen bekannt. Dank der vom Heimatverein signalisierten Unterstützung wurde man sich schnell einig und jetzt sichert ein Zaun das unübersichtliche Gelände.

Mit gut 700 Euro hat der Heimat- und Eifelverein die Hälfte der Kosten übernommen. Zugänglich ist der Spielplatz nur noch über einen Weg, nämlich über den Weg zum Friedhof. „Das ist jetzt auch toll für unsere Kinder und erleichtert uns die Aufsicht“, freute sich Kindergarten-Leiter Markus Schultheiß, als seine Schützlinge sich jetzt wieder einmal auf den Weg zum Spielplatz gemacht hatten, um dort den Abschied von ihrer Praktikantin Annika Heimerich zu feiern.

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