Monschau - Rotarier unterstützen Betreuung an der Hauptschule

Rotarier unterstützen Betreuung an der Hauptschule

Von: Nadine Palm
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„Uns liegen die Projekte in der Region sehr am Herzen”, sagte Marie-Theres Fischer (2. v. re.), Präsidentin des Rotary-Clubs, als sie am Mittwoch gemeinsam mit ihrer Vorstandskollegin Andrea Barkey (re.) den symbolischen Scheck an den kommissarischen Schulleiter Franz-Josef Prümmer und die Schüler übergab. Foto: Heiner Schepp

Monschau. 18 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis sieben besuchen seit Beginn des laufenden Schuljahres die Betreuung „13Plus” an der Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen. „Wir würden uns noch mehr Kinder wünschen, die an diesem Projekt teilnehmen”, sagt der kommissarische Schulleiter Franz-Josef Prümmer, und deshalb wirbt die Schule bei den Eltern fleißig für die Nachmittagsbetreuung.

Elternbeitrag wird gesenkt

Unterstützung im Bemühen um den Ausbau der Betreuung nach dem Unterricht erhielt die GHS nun mit einer Spende des Rotary-Clubs, mit deren Hilfe u.a. der Elternbeitrag für „13Plus” von 40 auf 30 Euro gesenkt werden kann.

„Das wird vielleicht Eltern überzeugen, ihr Kind für die Nachmittagsbetreuung anzumelden”, freute sich Franz-Josef Prümmer. „Mit einer so großen Spende haben wir nicht gerechnet”, meinte der Schulleiter, als er den symbolischen Scheck über 1300 Euro entgegennahm.

Mit der Zuwendung möchte die Schule den Raum, in dem die Betreuung montags bis donnerstags von 13.05 bis 15.30 Uhr stattfindet, für die Kinder verschönern, so dass sie sich gerne dort aufhalten. Außerdem möchte man neue Materialien für die Einzelförderung anschaffen: „Individuelle Förderung ist sehr wichtig”, betont Prümmer, „deshalb werden wir für die Schüler der zehnten Klassen ab nächstem Halbjahr eine siebte Unterrichtsstunde einführen, um sie optimal auf die zentralen Abschlussprüfungen im Mai vorzubereiten.”

Zurzeit sind in der Übermittagsbetreuung „13Plus” vier Kräfte beschäftigt; jeweils zwei arbeiten in der Küche und sind für die Hausaufgabenbetreuung zuständig.

Erst wenn alle Aufgaben vollständig erledigt sind, dürfen die Kinder in die Sporthalle oder an den Computer. Allerdings wird am PC nicht gespielt, sondern es wird großen Wert darauf gelegt, dass die Kinder sich sinnvoll am Rechner beschäftigen, zum Beispiel mit Lernprogrammen. „Die schulische Arbeit muss eine Stunde dauern”, nennt der Schulleiter eine Grundregel der Nachmittagsbetreuung.

Franz-Josef Prümmer lobt ausdrücklich die Hilfe des Schulträgers beim Projekt „13Plus”: „Die Stadt Monschau hat einen Sonderbus eingerichtet, der die 18 Kinder nach der Betreuung nach Monschau zur Wendeschleife fährt, so dass jedes Kind dort direkt in den richtigen Bus umsteigen kann.”

Der Beschluss des Rotary-Clubs, die Hauptschule zu unterstützen, wurde bereits im letzen Jahr gefällt. Bürgermeister Theo Steinröx hatte den damaligen Rotarier-Präsidenten Dr. Hans-Dieter Hege auf das Projekt der Schule aufmerksam gemacht und ihn davon überzeugt, dass das Geld, das der Clubvor allem durch seine Oldtimer-Rallye und ein Benefizkonzert eingenommen hat, bei der GHS gut aufgehoben sei.

„Sponsoren wie der Rotary-Club sind für unsere Schule enorm wichtig. Ohne diese könnte ein Projekt wie dieses kaum finanziert werden”, erläutert Prümmer, dass es vom Land lediglich 7500 Euro im Jahr für „13Plus” gibt, davon aber Essen, Personalkosten und Lernmaterial finanziert werden müssen.

Marie Theres-Fischer und ihre Vorstandskollegin Andrea Barkey freuten sich, der Schule helfen zu können: „Wir haben gesehen, dass unsere Hilfe hier ankommt”, stellte Andrea Barkey nach einem Rundgang durch die Schule fest.
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