Rotarier lassen legendäre Burgringrennen aufleben

Von: heg
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Dr. Knut Koeser, Willi Braun und Andrea Barkey vom Rotary-Club stellten nun das Programm der Oldtimer Days am 19. September in Monschau vor. Foto: Helga Giesen

Monschau. Liebhaber von Oldtimern sollten sich schon jetzt den 19. September im Kalender anstreichen: Mit den „Rotary Oldtimer Days Monschau” (RODM) erwartet sie in der Altstadt wieder eine hochkarätige Präsentation historischer Fahrzeuge.

Zum dritten Mal nach 2006 und 2008 veranstaltet der Rotary Club Monschau-Nordeifel die RODM und erinnert damit an die legendären Burgringrennen für Motorräder und Kleinrennwagen zwischen 1948 und 1952.

Interplast und Förderschule

Mit dem Erlös wollen die Mitglieder gemäß der Verpflichtung der Rotarier zum Dienst am Nächsten soziale Projekte unterstützen und werben deshalb im Vorfeld um möglichst zahlreiche Sponsoren und Spender. Nach den RODM 2008 konnten insgesamt 20000 Euro auf verschiedene Institutionen verteilt werden.

Neben der Organisation Interplast, die mit ehrenamtlich arbeitenden Chirurgen Operationen an behinderten oder kriegsversehrten Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten durchführt, als Hauptempfänger konnten sich unter anderem in der Nordeifel die Förderschule in Eicherscheid und das Bischof-Vogt-Haus in Monschau über Zuwendungen von je 3000 Euro freuen.

Die diesjährige Veranstaltung, deren Schirmherrschaft wiederum der aus Monschau stammende BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen übernommen hat, stellten der amtierende Club-Präsident Willi Braun, sein bereits gewählter Nachfolger Dr. Knut Koeser und Andrea Barkey, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, in einem Pressegespräch in Roetgen vor.

Die RODM 2010 beginnen mit einer Abendveranstaltung im Aukloster, zu der auch Schirmherr Dr. Mario Theissen erwartet wird.

Zentraler Ort für die Veranstaltung am Sonntag, 19. September, wird der Marktplatz in Monschau sein, auch die Stadt freue sich über das „wundervolle Event” in ihrer „guten Stube”, erklärte Andrea Barkey.

Zwischen 9 und 10.30 Uhr starten die Oldtimer zu einer Rallye/Ausfahrt durch das Monschauer Land, für die Zuschauer beginnt dann ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt ist.

Im Mittelpunkt aber stehen die alten Schätzchen auf zwei und vier Rädern. Gegen Mittag werden die Rallyeteilnehmer zu einer Zwischenprüfung wieder auf dem Markt erwartet. Am Aukloster können einige Original-Rennmaschinen der Burgringrennen besichtigt werden, darunter auch die Siegermaschine von 1948.

Mit einem „Oldtimertaxi” können sich die Besucher zu einer ca. 15-minütigen Ausfahrt über die Burgringrennenstrecke kutschieren lassen. Das ist deutlich gemächlicher als beim Streckenrekord, den Hans Baltisberger 1952 auf der 4,9 Kilometer langen Runde, die auch über das Kopfsteinpflaster der Altstadt führte, aufstellte. Er benötigte ganze zwei Minuten, 57 Sekunden, das heißt, er war unglaubliche 99,7 Kilometer schnell.

Unterstützung für Kinderhospiz

Vorführungen eines eigens gedrehten Burgringrennen-DVD-Films, der für den guten Zweck auch käuflich erworben werden kann, und weiterer Oldtimerfilme sowie eine Börse für Oldtimerliteratur und Automobilia runden das Programm ab.

Organisation und Logistik der gesamten Veranstaltung werden ehrenamtlich von den Mitgliedern des Rotary Clubs bewältigt, denn jeder Cent der Einnahmen fließt in die Spendensumme ein. Als Hauptprojekt wird diesmal das Kinderhospiz Aachen gefördert, das sich um die Belange schwerkranker Kinder und ihrer Familien kümmert.

Starterfeld „klein, aber fein”

Beim Starterfeld setzen die Rotarier auf das Motto „klein, aber fein”, erläuterte Dr. Knut Koeser, was die Besucher erwarten dürfen. Die Starterliste - bisher sind 33 Fahrzeuge gemeldet - lässt Kennerherzen höher schlagen. Sie beginnt mit einem Alvis Silver Eagle von 1934, führt mehrere Mercedes-, Ferrari- und Jaguar-Cabrios aus den 1950er-Jahren auf und neben dem seltenen „Ur-Porsche” C356 SC von 1964 werden auch Ferraris und Iso Griffos aus den 1960er-Jahren zu bewundern sein. Jüngster Oldie ist ein Triumph V8 von 1972. Es werden um die 50 Fahrzeuge an den Start gehen, erwartet Dr. Koeser in den nächsten Wochen noch weitere interessante Meldungen.

Das Sponsoring-Modell für die Rotary Oldtimer Days Monschau umfasst zwei Modelle für Groß-Sponsoren sowie zwei allgemeine Spendenmodelle. „Das Sponsoring der RODM ist nicht nur irgendeine Werbemaßnahme, sondern immer auch ein sozialer Dienst, mit dem die Sponsoren ihre gesellschaftliche Verantwortung dokumentieren”, betonen die Rotarier.

Alle Informationen über die RODM, sei es zum Programm, zur Starterliste oder über das historische Burgringrennen, gibt es auf der Internetseite, wo interessierte Sponsoren und Spender unter „Kontakt” auch Verbindung mit dem Veranstalter aufnehmen können.
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