Roetgens Wehr: Pro Mann 190 Stunden für die Allgemeinheit

Von: heg
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Mit großem Engagement und hoher Ausbildungsbereitschaft hatten sich zahlreiche Aktive der Roetgener Feuerwehr Beförderungen verdient, die auf der Jahreshauptversammlung ausgesprochen wurden. Foto: H. Giesen

Roetgen. Mit zahlreichen Daten und Fakten zog Gemeindebrandinspektor Jürgen Linzenich auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Roetgen eine Bilanz des abgelaufenen Jahres.

Mit 106 Einsätzen ist zum zweiten Mal in der Geschichte der Roetgener Feuerwehr die 100er-Marke geknackt worden, berichtete der Wehrleiter. Dabei seien 2112 Einsatzstunden geleistet worden, die das gesamte Spektrum der Feuerwehrarbeit von Brandbekämpfung über technische Hilfeleistungen bis zur Rettung von Mensch und Tier aus Notlagen umfasste. Die Einsatzstunden des Vorjahres wurden dabei um fast 200 überschritten.

Hinzu kamen insgesamt 10.818 Dienststunden für Ausbildungsveranstaltungen und praktische Übungsdienste, vorbeugenden Brandschutz, Betreuung der Jugendfeuerwehr etc., so dass jeder der 68 Aktiven im Durchschnitt 190 Stunden im Dienste der Allgemeinheit abgeleistet hat, betonte Jürgen Linzenich das ehrenamtliche Engagement.

Auch überörtliche Hilfe geleistet

Auf den Ortsteil Roetgen entfielen mit 66 die meisten der Einsätze, 35-mal musste die Feuerwehr in Rott ausrücken und fünfmal in Mulartshütte. 19 Mal kam dabei die Drehleiter zum Einsatz. Einmal wurde zudem überörtliche Hilfe geleistet. In 16 Fällen musste die Feuerwehr zur Brandbekämpfung ausrücken, darunter zu einem Großbrand.

Die technischen Hilfeleistungen summierten sich auf 69, achtmal kamen die Wehrleute Menschen oder Tieren in Notlagen zu Hilfe, zwei Sicherheitswachen wurden abgeleistet und elfmal musste wegen eines Blinden Alarms ausgerückt werden. Davon gingen vier auf das Konto von Brandmeldeanlagen.

Der große Einsatz, der von allen Kameraden bei der Instandhaltung von Geräten, Fahrzeugen und Unterkünften geleistet werde, drücke sich auch in der Statistik aus, hob der Wehrleiter weiter hervor. 1653 Stunden entfielen auf Wartung, Reparaturen und Reinigung dieser Einrichtungen.

Für vorbeugenden Brandschutz incl. Hydrantenwartung wurden 393 Stunden aufgewendet. Mit 1047 Stunden schlug die Betreuung der Jugendfeuerwehr zu Buche. Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen summierte sich auf 101 Stunden.

Dienstbesprechungen, Übungsvorbereitungen und sonstige Dienstveranstaltungen nahmen 1651 Stunden in Anspruch. Mit 2295 Einsatzstunden für praktischen Übungsdienst, Übungsfahrten und Schulungen hielten sich die Wehrleute fit für den Ernstfall.

2027 Ausbildungsstunden

Neben den internen Schulungen wurden von den aktiven Mitgliedern auch 2027 Ausbildungsstunden am Institut der Feuerwehr in Münster und auf Kreisebene auf abgeleistet. Aufgrund dieser hohen Ausbildungsbereitschaft konnte der Wehrleiter 13 Beförderungen aussprechen.

Als Feuerwehrmann gehören jetzt Maurin Römer, Michael Engels und Sebastian Weiß den Aktiven an. Als Oberfeuerwehrfrau/mann versehen Martina Rombach, Christian Rombach, Christian Kühnel, Heiko Krott und Tim Böbel ihren Dienst.

Hauptfeuerwehrmann wurden Markus Römer und William McClay. Beförderungen erhielten Stephan Schatz zum Brandmeister, Frank Lenzen zum Brandinspektor und Hans-Joachim Grefen zum Brandoberinspektor.
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