Roetgens Handballdamen bringen beide Punkte mit

Von: kk
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Roetgen. Auch den zweiten Spieltag in der Oberliga überstanden die Handballspielerinnen des TV Roetgen schadlos. Beim SC Pulheim landeten die rot-gelben Damen einen knappen 22:20-Sieg und führen damit die Tabelle der Oberliga an.

„Das war ein heißes und enges Spiel“, gab Roetgens Trainer Bernd Marquardt zu, dass die Mannschaft aus dem Rhein-Erft-Kreis seinen Mädels in einer gut gefüllten Halle mehr Probleme machten, als erwartet. Hinzu kam für die Roetgenerinnen noch ein technisches Problem, das ab dieser Saison in der Pulheimer Halle geharzt werden darf. „Wir haben zuerst mal üben müssen, ehe wir mit den neuen Gegebenheiten zu Recht gekommen sind“, erkannte der Trainer schon nach wenigen Minuten, dass ein Team mit dem Haftmittel am Ball Probleme bekam und wählte nach dem schnellen 1:3-Rückstand die erste Auszeit. Die Mitteilungen des Trainers kamen in der Mannschaft an und nur wenige Minuten später hatten die Roetgenerinnen den Rückstand in eine 5:3-Führung umgewandelt.

Danach ging es bis zum Seitenwechsel ausgeglichen weiter (9:9). Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Roetgenerinnen und zogen auf 12:10 davon. Den Vorsprung von zwei Toren konnte das Team aus der Nordeifel bis zur 50. Minute verteidigen und dann sogar eine 18:16-Führung auf 20:16 ausbauen.

Als die Pulheimerinnen sich in der Endphase intensiver um Anne Fischer und Kristina Plum kümmerten, die beiden in direkte „Fraudeckung“ nahmen und auf 19:20 verkürzten, wählte Bernd Marquardt die zweite Auszeit und nahm einige taktische Umstellungen vor, die sofort wirkten. Die Roetgenerinnen bauten ihren Vorsprung auf 22:19 aus und ließen bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen. „Wir haben in der Abwehr gut funktioniert und trotz anfänglicher Probleme verdient gewonnen“, konnte Bernd Marquardt am Ende zufrieden sein.

Wenn es am Samstag (Anwurf 17.45 Uhr) in der Halle an der Rosentalstraße gegen den TV Oberbantenberg geht, steht Roetgens treffsicherste Angreiferin, Lisa Cosler, wieder zur Verfügung. Die Mannschaft aus dem Oberbergischen startete mit einer 24:27-Heimniederlage gegen den Dünnwalder TV in die Saison, sicherte sich aber am vergangenen Spieltag durch den knappen 28:27-Sieg bei Aufsteiger Westwacht Weiden die ersten Zähler.

Bernd Marquardt nimmt die Favoritenrolle an: „In eigener Halle wollen wir natürlich gewinnen“. Folgende Spielerinnen erzielten die Tore in Pulheim: Laura Cosler, Eva Deutz, Anne Fischer (alle je 4), Anna Leblanc, Kristina Plum (beide je 3), Sabine Wilden (2), Isabell Carl, Laura Gilliam (beide je 1).

Nach der Auftaktniederlage in der Kreisliga gegen den VfL Bardenberg blickte man bei der 1. Herrenmannschaft des TV Roetgen der Begegnung bei Westwacht Weiden II eher skeptisch entgegen. Im Nachhinein zeigte sich aber, dass der Pessimismus unangebracht war, denn die Mannschaft zeigte am vergangenen Spieltag in der Halle an der Parkstraße eine hervorragende Leistung und brachte einen 38:31-Erfolg mit nach Hause. „Wir hatten einen furiosen Start und es hat richtig Spaß gemacht mit den Jungs auf der Fläche zu stehen“, war selbst der noch angeschlagene Roetgener Co-Trainer Timo Goblet von der Darbietung des Teams überrascht. Mit einer gut funktionierenden Achse über Mike Cremer, Timo Goblet und Florian Meier gingen die Roetgener 6:3 in Führung und nahmen einen 15:13-Vorsprung mit in die Pause. Als die Roetgener sich im zweiten Abschnitt eine schwächere Phase gönnten, hielt Torwart Kjell Ruppert sie mit einigen gekonnten Paraden im Spiel.

Ein blendend aufgelegter Mike Cremer war trotz Manndeckung nicht zu bremsen und sorgte mit 15 Toren für einen in dieser Höhe nie erwarteten Sieg. Am 3. Spieltag müssen die Roetgener wieder auswärts bei der Zweitvertretung des TV Birkesdorf ran, die mit zwei Siegen in die Saison startete. Mit dem neuen Selbstbewusstsein aus dem Spiel in Weiden ausgestattet, reisen die Roetgener aber nicht chancenlos an.

Folgende Spieler erzielten in Weiden die Tore: Mike Cremer (15), Timo Goblet (9), Tom Bartos (5), Florian Meier (4), Niklas Lutterbach und Daniel Cloots (beide je 2), Felix Kleffmann (1).

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