Roetgen - Roetgener Handballerinnen träumen weiter vom Aufstieg

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Roetgener Handballerinnen träumen weiter vom Aufstieg

Von: Kurt Kaiser
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Abwehrarbeit: Mit aller Macht versucht TV Roetgens Eva Deutz eine Angriffspielerin des HSV Bocklemünd am Torwurf zu hindern. Neuzugang Eva Breuer beobachtet die Situation etwas skeptisch. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Durch einen 22:19-Erfolg gegen den HSV Bocklemünd behauptete die Handballfrauenmannschaft des TV Roetgen ihren Platz im oberen Tabellendrittel der Verbandsliga und darf weiterhin vom Aufstieg träumen. Allerdings brauchte die Mannschaft am Samstagabend in der gut besuchten Halle an der Rosental-straße eine längere Anlaufzeit, ehe sie auf Touren kam.

Dass die Mannschaft in den ersten 20 Minuten mit einer höheren Fehlerquote spielte, entschuldigte Roetgens Co-Trainer Udo Andres mit der längeren Spielpause: „Nach drei Wochen Pause hat uns der Rhythmus gefehlt, dadurch hat es etwas gedauert, ehe die Automatismen wieder gegriffen haben“.

Sabine Schmal brachte die Gastgeber zwar mit der ersten Aktion in Führung, danach entwickelte sich aber zuerst einmal eine zähe Begegnung. Nach einer Viertelstunde, beim Spielstand von 4:4, zeigte die Roetgener Bank erstmalig die grüne Karte, um in einem Team-Time-out einiges neu zu ordnen. Direkt danach sorgten Yvonne Baltzer und Sabine Schmal für einen 6:4-Vorsprung, der aber nicht lange hielt.

Der Trainer von Bocklemünd entschied sich ebenfalls für eine Auszeit, und nach 25 Minuten hieß es 7:7. Erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte besorgten Lisa und Laura Cosler und Neuzugang Eva Breuer mit ihrem ersten Treffer für die Rot-Gelben für eine beruhigende 10:7-Pausenführung.

Führung ausgebaut

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Roetgenerinnen ihre Führung durch zwei weitere Treffer von Lisa Cosler auf 12:8 ausbauen und fanden in der Folgezeit immer besser ins Spiel. Hinter einer solide agierenden Abwehr stand mit Isabell Leblanc eine gute aufgelegte Torfrau, wobei die Gäste sich auch auf eine gute Torfrau verlassen konnten, die schon in der ersten Halbzeit ihre Mannschaft mit guten Paraden im Spiel gehalten hatte. In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit musste die Nummer eins des HSV aber öfter hinter sich greifen als geplant. Eva Deutz, Elke Peters, Eva Breuer und Yvonne Baltzer erhöhten den Vorsprung auf 16:11.

Nach der deutlichen 19:12-Führung entschied die Roetgener Trainerbank sich zehn Minuten vor Spielende für einige Experimente, wodurch die Gäste das Endergebnis noch etwas erträglicher gestalten konnten. Beim Abpfiff war Udo Andres dennoch zufrieden: „Wir haben in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit stark gespielt, da hat man gesehen, wozu die Mannschaft fähig ist. Nach der deutlichen Führung haben wir in den letzten zehn Minuten einiges versucht“.

Am Samstag (Anwurf 17.30 Uhr) haben die Roetgenerinnen in der altehrwürdigen Eugen-Haas-Sporthalle in Gummersbach Termin gegen die Zweitvertretung des TV Strombach. Die leistete sich zuletzt zwar drei Niederlagen in Folge, ist aber aufgrund ihrer personellen Möglichkeiten nur schwer auszurechnen.

Den Druck nehmen

Der Aufstieg ist bei den Roetgenerinnen immer noch ein Thema, jedoch war und ist er nicht das zwingende Ziel für Mannschaft und Trainerteam. „Wir haben mit der jetzigen Platzierung unser Saisonziel erreicht und können deshalb in den letzten drei Spielen befreit aufspielen“, will Udo Andres jeglichen Druck vom Team nehmen, hofft aber insgeheim, dass sie mit dem vierten Auswärtserfolg auf Aufstiegskurs bleibt.

Für den TV Roetgen erzielten im Spiel gegen Bocklemünd folgende Spielerinnen die Tore: Lisa Cosler (5), Yvonne Balzer (4), Sabine Schmal, Eva Deutz, Eva Breuer (alle je 3), Laura Cosler (2), Elke Peters und Janine Schirmer .

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