Roetgen - Roetgener Gemeindewald wirft Gewinn ab

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Roetgener Gemeindewald wirft Gewinn ab

Von: hes
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Roetgen. Simmerath hat einen, Monschau hat einen – und auch die Gemeinde Roetgen hat ihn – einen kommunalen Wald in der Gewinnzone. Grund dafür sind die derzeit guten Holzpreise und eine nachhaltige Bewirtschaftung, die nun auch der Roetgener Umwelt- und Forstausschuss der Abteilkung um Wolfgang Klubert bescheinigte und einstimmig den Forstwirtschaftsplan 2014 verabschiedete.

Der Forstwirtschaftsplanentwurf für das kommende Jahr sieht den planmäßigen Einschlag von 5200 Festmetern auf 99,35 Hektar in Selbstwerbung vor. Weiterhin müssen 1250 Festmeter Sammelhieb (Windwurf-Käferholz) mit Einschlag und Rückung in Eigenregie eingeplant werden, so dass sich eine Gesamteinschlagmenge von 6450 Festmetern ergibt.

Nach der Holzwerbung mit 83.500 Euro ist die Bestandsbegründung mit 64.050 Euro der größte Ausgabenblock. Auf insgesamt rund 41,5 Hektar sollen verschiedene Maßnahmen zur Bestandesbegründung erfolgen. Gemäß Vorgabe des Betriebswerkes für den Gemeindewald sind 18.970 Euro für die Verlängerung des Hüttenweges zur Anbindung an den Leybergweg veranschlagt. 27.250 Euro sollen für die Instandsetzung von Forstwirtschaftswegen durch Unternehmereinsatz investiert werden. Zur ergonomischen Erleichterung der Pflanzarbeiten per Erdbohrer soll mit dem Pflanzfuchs ein mit 2950 Euro angesetztes fahrbares Erdbohrgerät angeschafft werden.

Für „besondere Leistungen im Interesse der Allgemeinheit“ ergeben sich 29.100 Euro. Diese Summe wird zu 100 Prozent durch die anderen Fachbereiche des Gemeindehaushaltes erstattet und ist durch allgemeine Deckungsmittel aufzubringen. Für 2014 können rd. 363 900 Euro an Holzerträgen eingerechnet werden. „Die Holzmarktlage ist nach wie vor gut“, heißt es im Vorbericht zum Forstwirtschaftsplan.

Durch die anteilmäßige Erstattung von Holzertragsverlusten wegen der Bereitstellung von Produktionsflächen anlässlich der Vermarktung von Ökopunkten, die Jagdpacht und die Nebennutzung entstehen zusätzlich Erträge in Höhe von mindestens 57.000 Euro, so dass mit Gesamterträgen in Höhe von 420.900 Euro gerechnet werden kann. Die Gesamtaufwendungen beziffern sich auf 370.270 Euro. Es ergibt sich damit ein Überschuss in Höhe von 50.630 Euro.

Die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes soll auch 2014 unter Schonung der Holzvorräte nachhaltig und PEFC-konform erfolgen. Fast jeder dritte Euro (31,55 Prozent der Gesamtausgaben) wird in diesem Sinne planmäßig in die Zukunft - Naturverjüngung, Kulturen und Wege - investiert.

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