Roetgen - Roetgener Eifelsteig-Abschnitt sorgt ständig für Arbeit

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Roetgener Eifelsteig-Abschnitt sorgt ständig für Arbeit

Von: heg
Letzte Aktualisierung:

Roetgen. Ende März hatte ein Roetgener Bürger bei der FDP Klage über den Zustand des Eifelsteigs insbesondere im Bereich Stockläger geführt, der dort zu einem „Müllsteig” verkommen sei und auch andere Spuren von Vandalismus aufweise. Das Schreiben wurde auch der Verwaltung und den anderen Ratsfraktionen zugeleitet.

FDP-Mitglieder hatten gemeinsam mit den Wegewarten des Roetgener Eifelvereins umgehend Abhilfe geschaffen, für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Franz-Josef Zwingmann war dies aber auch Anlass, einen Antrag an den Umwelt-, Forst- und Tourismusausschuss zu richten mit der Bitte um Stellungnahme u. a. zu Fragen nach einem Konzept für Folgemaßnahmen am Eifelsteig sowie zu Zuständigkeit und Finanzierung.

Aufgrund der ausführlichen Erläuterungen der Verwaltung und wohl auch, weil sich die Zustände seitdem verbessert haben (Kämmerer Heinz Mertens sprach von durch den Antrag ausgelösten „verstärkten Aktivitäten” ) gab es zu diesem Thema keinen großen Diskussionsbedarf mehr. Dirk Scheins vom Ordnungsamt erläuterte, dass der Bereich verstärkt abgegangen werde und auch Streetworker und Polizei vor Ort waren. „Wir haben das ständig im Blick”, erklärte er. Die Strecke werde wöchentlich und bei Bedarf von Mitarbeitern des Bauhofs gereinigt.

Zuständig für die Sauberkeit und Instandhaltung des Eifelsteigs im Bereich der Gemeinde Roetgen ist die Gemeindeverwaltung. Wegepaten der Eifelvereins-Ortsgruppe Roetgen begehen dieses Teilstück sowie den Partnerweg „Struffelt-Route” regelmäßig, beheben kleinere Beschädigungen sofort und ergänzen fehlende Markierungen.

Die Kosten für die wöchentliche Kontrolle und Reinigung des Teilbereichs Stockläger/Bahnhof werden von der Verwaltung auf ca. 1500 Euro beziffert. Insgesamt ist im Haushalt 2009 ein Betrag von 5000 Euro für die Finanzierung des Wegemanagements eingestellt. Der Eifelsteig veräuft 11 Kilometer über Roetgener Gebiet.

Angesprochen wurden zwei weitere Stellen am Eifelsteig, an denen nach Meinung einiger Ausschussmitglieder (und auch des Eifelvereins) dringender Handlungsbedarf besteht. Das ist zum einen der gefährliche, steile An- bzw. Abstieg vom Filterwerk zur Staumauer der Dreilägerbachtalsperre und zum anderen ein wegen Vernässung nahezu unpassierbar gewordenes Teilstück zwischen zwei Wirtschaftswegen in Schwerzfeld. Hier könnten Stege, wie sie bereits im anschließenden belgischen Bereich verlegt sind, Abhilfe schaffen.

Anzeige erstattet

Mit Vandalismus zu kämpfen hat der Wegepate der Struffelt-Route im Bereich Filterwerk, wo immer wieder die die Markierungen herausgerissen bzw. massiv beschädigt werden. Hier wurde inzwischen Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
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