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Roetgen-Trainer Said: „Zeit, dass wir die Spur finden“

Von: kk
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TV Konzens Torwart Kevin Braun zeigte im Derby mehrfach, dass er zu Recht die Nummer eins bei den Schwarz Gelben trägt. Bei diesem Eckball setzt er sich konsequent gegen Freund und Feind durch Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Auf die Nordeifeler A-Ligisten warten eine Woche nach dem Derby (2:2) unterschiedliche Aufgaben. Der TV Konzen erwartet im Sportpark am Windrad den noch sieglosen Tabellenvorletzten Germania Dürwiß. Der FC Roetgen reist zu Aufsteiger Fortuna Weisweiler, der sich als Liganeuling bisher überraschend in der oberen Tabellenhälfte behauptet.

Nach der Niederlage in Kellersberg und der mageren Punkteteilung im Derby gegen die Konzener war die Stimmung bei den Roetgenern so ziemlich auf den Nullpunkt gesunken. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist bei den Schwarz-Roten nach sieben Spieltagen schon ein kleines Delta entstanden, denn der Rückstand auf den Ligaprimus SC Kellersberg ist auf fünf Punkte angewachsen.

Sicherlich ist die Meisterschaft noch lange nicht entschieden, jedoch muss nun eine Erfolgsserie her. „Dass wir zwei Punkte im Derby liegen gelassen haben, ist schon ärgerlich, aber die Konzener haben sich richtig gewehrt und hatten den Punkt verdient“, hatte Roetgens Trainer Ralf Said eigentlich drei Punkte aus dem Derby einkalkuliert.

Bei Fortuna Weisweiler wartet die nächste Aufgabe, die die Roetgener nicht unterschätzen sollten. Der Aufsteiger überstand sechs Spieltage ungeschlagen und kassierte erst am vergangenen Spieltag bei Tabellenführer SC Kellersberg seine erste Saisonniederlage. Ralf Said weiß, dass im Hubert-Bündgens-Stadion kein Kindergeburtstag auf sein Team wartet, er fordert aber. „Jetzt wird es Zeit, dass wir die Spur finden und wieder gewinnen“. Aus personeller Sicht kann der Coach bis auf Urlauber Thommy Fläschel mit dem kompletten Kader disponieren.

Beim TV Konzen war Trainer Georg Bauer mit dem Remis im Derby sehr zufrieden. Das konnte er auch sein, denn sein Team hatte 70 Minuten in Unterzahl eine taktisch und kämpferisch gute Leistung abgeliefert. „Leider hat nachher für unsere Abwehr die Entlastung gefehlt. Wenn wir komplett geblieben wären, hätte das anders ausgesehen“.

Eine sehr gute Leistung attestierte der Coach seinem Torwart Kevin Braun, der einen Elfmeter parierte und etliche weitere gute Paraden zeigte. Erfreut ist man bei den Schwarz-Gelben, wie schnell Neuzugang Chris Stollenwerk sich in der A-Liga akklimatisiert hat. Er kickte in der vergangenen Saison noch für die SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich in der C-Liga, rangiert aber nun mit sechs Toren an zweiter Stelle in der Torschützenliste der Aachener Kreisliga A.

Vor vier Jahren träumte man beim TV Konzen noch davon, einmal gegen Germania Dürwiß zu spielen, denn da spielte die Mannschaft aus dem Norden Eschweilers noch in der Mittelrheinliga. Nach dem Abstieg bis in Bezirksliga zog der Verein in der vergangenen Winterpause die Mannschaft zurück und startet in dieser Saison einen Neuanfang in der A-Liga.

Der ist aber auch bisher misslungen, denn ohne Sieg mit vier Unentschieden und drei Niederlagen belegt die Germania auch in der höchsten Kreisliga aktuell einen Abstiegsplatz. Auswärts traten die Dürwißer bisher besser auf als in den Heimspielen. Georg Bauer erwartet einen defensiv eingestellten Gegner, plant aber den fünften Saisonsieg ein.

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