Roetgen - Roetgen kocht: Ein kulinarisches Projekt startet

Roetgen kocht: Ein kulinarisches Projekt startet

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Roetgen. Der Flüchtlingsrat Roetgen lädt in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus in Roetgen alle Einheimischen und neuzugezogenen Roetgener und Roetgenerinnen zur Begegnung ein.

„Begegnung ist Zusammentreffen, Austausch, sich aufeinander einlassen und genau das möchten wir erreichen. Wir wollen alle an einem Tisch zusammenbringen, Flüchtlinge und Einheimische, um sich gegenseitig besser kennenzulernen, sich auszutauschen und persönliche Geschichten zu teilen – das ist die Idee hinter Roetgen kocht …“, erläutert Hannes Pössinger vom Flüchtlingsrat das Projekt, welches in loser Zeitfolge die Küche verschiedener Länder vorstellen möchte.

Syrische Küche kennenlernen

Im April wird es die syrische Küche sein, die gemeinsam gekostet wird, unter Anleitung von Amani, die leidenschaftlich gerne kocht und die Rezepte für dieses Kochevent zusammengestellt hat.

Kochen verbinde und schaffe Verständnis für andere Kulturen, schreiben die Veranstalter. „Was liegt da näher, als sich in der Küche zusammenzutun und gemeinsam Gemüse und Früchte zu schnippeln, in Kochtöpfen zu rühren, zu braten oder zu kochen?“, fragen sie. Offenheit und das Interesse gegenüber der internationalen Küche spiegele sich in Deutschland auch in der kulinarischen Vielfalt an Restaurants wieder.

„Warum nicht auch einmal selbst ausprobieren und sich dabei mit eigenen Geschichten und solchen aus der Fremde näher kennenlernen und sich auf das Neue einlassen?“ Denn Sorgen und Bedenken über Flüchtlinge würden besonders von jenen geäußert, die wenig bis gar keinen persönlichen Kontakt zu Menschen haben, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind.

Daher gehe es bei dem Projekt nicht nur darum, gemeinsam Speisen zuzubereiten und miteinander zu essen, auch die Kultur der „gastgebenden Nation“ werde eine Rolle spielen. „Wir begegnen uns nicht nur am Kochtopf, sondern schauen im wahrsten Sinne des Wortes auch über unseren Tellerrand. Wir sind sehr gespannt, was auf uns zukommt und hoffen natürlich auf viele neugierige Köche“, freut sich Eva Bourdos-Lambert, vom Orga-Team des Kochprojektes, über den Start des Projektes.

Kirchengemeinde als Partner

Es sei ein gutes Gefühl, einen Partner bei einem solchen Projekt an seiner Seite zu haben, und der Dank des Flüchtlingsrates gehe an die Kirchengemeinde für die Unterstützung. Angelika Paßen vom Leitungsteam der Kirchengemeinde ist sehr gespannt auf den 22. April: „Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne, bringt es doch ganz unterschiedliche Menschen an einen Tisch. Hier werden Hemmschwellen überwunden und Barrieren abgebaut auf eine sehr sympathische Art. Das gemeinsame Kochen kann ein Klima des Miteinanders, der Offenheit und der Freundschaft unterstützen. Eine super Idee.“

Anmeldung per E-Mail

Damit eine Planung möglich ist, bei einer großen Teilnehmerzahl die Küchenarbeit nicht ausgeht und vor allem für alle etwas zu Essen da ist, bittet der Flüchtlingsrat um eine Anmeldung für die Teilnahme am Kochprojekt per E-Mail an fluechtlingsratroe@web.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

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