Respekt und Toleranz auch über den Tag hinaus

Von: heg
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Chillaxed
Beim Abschlussfest der Projektwoche Chillaxed in Roetgen öffneten Streetworker Gerold Gröbel (links) und die jungen Sprayer auch ihre Graffiti-Werkstatt, in der sie zweimal in der Woche auf legale Weise ihrem Hobby nachgehen können. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Rund um das Thema Gewaltprävention drehte sich die Projektwoche „Chillaxed” für Jugendliche, die federführend von Streetworkerin Heidi El-Hallani und Babette Siewe, Leiterin des Jugendcafs Simmerath, durchgeführt wurde. Beim großen Abschlussfest in den Räumen der Grenzlandjugend in Roetgen konnten die beiden Initiatorinnen eine positive Bilanz ziehen.

Gegenseitiges Kennenlernen, Respekt und Toleranz gegenüber dem Anderen und Fremden aufzubauen ist ein wichtiger Aspekt in der Gewaltprävention. Durch die Einbeziehung verschiedener sozialer Einrichtungen konnte den Jugendlichen hier ein breites Spektrum vermittelt und durch gemeinsame Aktionen viele Hemmschwellen abgebaut werden.

Eine integrative Sportstunde mit behinderten Menschen gehörte ebenso dazu wie ein interkulturelles Treffen im Café International oder ein Begegnungsnachmittag mit Senioren. Ein Filmnachmittag mit Kurzfilmen der Polizei zu Themen wie Mobbing, Gewalt und Abzocke sowie der Spielfilm „Die Welle” boten reichlich Diskussionsstoff. 16 Jugendliche nahmen an auch einer Exkursion nach Vogelsang teil.

Die Streitschlichter-AG der Hauptschule Monschau beteiligte sich mit dem Angebot „Alternative Pause” und zeigte damit, wie durch geeignete Aktionen ein harmonisches Miteinander älterer und jüngerer Schüler auf dem Schulhof erreicht werden kann.

Dem Thema Respekt näherten sich die Jugendlichen auch künstlerisch an durch die Gestaltung einer Metallskulptur mit dem Künstler Peter Sußner.

Natürlich kamen auch Spaß und Unterhaltung nicht zu kurz wie bei der Unterstufendisco der Elwin-Christoffel-Realschule. Bereits seit einiger Zeit läuft bei der Grenzlandjugend mit Unterstützung des Monschauer Kulturzentrums ein Sprayer-Projekt.

Für Heidi El-Hallani und Babette Siewe soll das Abschlussfest, bei dem neben einem Unterhaltungs- und Spieleprogramm für Groß und Klein auch Ergebnisse der Projektwoche vorgestellt wurden, nicht das Ende der Aktion gewesen sein. Das Thema soll im Laufe des Jahres nachhaltig verfolgt werden, zum Beispiel mit Ausstellungen oder Theaterprojekten.
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