AN App

Regioentsorgung bald auch in Monschau?

Von: hes
Letzte Aktualisierung:
11826230.jpg
Die Firma Schönmackers hat zum 31. Dezember 2016 die Annahmestelle am Hargard geschlossen. Möglicherweise wird die Stadt Monschau das Gelände nun erwerben. Foto: H. Schepp

Monschau. Abfall und Wertstoffe in der Stadt Monschau werden möglicherweise ab dem kommenden Jahr von einem neuen Entsorgungsunternehmen abgeholt. Dies hat Bürgermeisterin Margareta Ritter bei einem Bürgerinformationsabend in Imgenbroich angedeutet.

Der Vertrag mit der Firma Schönmackers, die derzeit den Entsorgungsauftrag im Stadtgebiet hat, endet mit dem Kalenderjahr 2016, „und wir befinden uns derzeit in Überlegungen, ob wir die Entsorgung für die Folgezeit wieder neu ausschreiben“, sagte Ritter.

Erfolge keine Ausschreibung, werde Monschau, wie bereits die Nachbargemeinden Roetgen und Simmerath, der Regioentsorgung angeschlossen. Einem Kommunalunternehmen, das als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) Rest- und Bioabfall, Sperrgut und Altpapier sammelt und transportiert und vier Wertstoffhöfe in den Kommunen Baesweiler, Herzogenrath, Stolberg und Würselen betreibt. Das Entsorgungs- und Logistik-Center (ELC) in Imgenbroich wird von der AWA Abfallentsorgung betrieben.

Während Simmerath und Roetgen 2008 der Regioentsorgung beitraten, vergab die Stadt Monschau im gleichen Jahr die Abfallentsorgung an die im Stadtgebiet ansässige Firma Förster, die dann aber später von Schönmackers übernommen wurde. „Da es sich nun nicht mehr um ein Unternehmen aus dem Stadtgebiet handelt, sind die Vorzeichen andere“, sagte die Bürgermeisterin.

Bedauert wird bei der Stadt, dass Schönmackers zum 31. Dezember die Annahmestelle am Hargard geschlossen hat und diese den Bürgern nun nicht mehr zur Abgabe von Abfall, Bauschutt oder Wertstoffen zur Verfügung steht. Allerdings bestünde bei der Stadt Monschau „ernsthaftes Interesse, das Gelände zu erwerben und vom städtischen Bauhof zu nutzen“.

Sollte die Regioentsorgung ab 2017 auch in Monschau für die Entsorgung zuständig sein, werde sich dadurch aber nichts am Wiegesystem ändern, betonte Margareta Ritter auf Nachfrage eines Bürgers. Das Wiegesystem habe sich in Monschau „absolut bewährt“ und zu einer nachhaltigen Verringerung der Hausmüllmenge geführt, so Ritter.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.