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Rebecca Mir: Topmodel aus der Eifel bei RTL-Promitanzshow

Von: Robert Flader
Letzte Aktualisierung:
„Schnelle Musik, coole Auftri
„Schnelle Musik, coole Auftritte und alles dazu noch live, das ist genau mein Ding”: Rebecca Mir will auch bei „Lets Dance” Jury und Zuschauer überzeugen. Foto: imago/Future Image

Aachen/Monschau. Sie stand im vergangenen Jahr bei Heidi Klum ganz weit vorne. Auf dem Laufsteg und in der Gunst der Zuschauer machte sie eine derart gute Figur, dass sie im Juni 2011 bei der fünften Staffel von „Germanys next Topmodel” den zweiten Platz belegte.

15.000 Zuschauer in der Kölner Lanxess Arena und Millionen vor den Bildschirmen quer durch die Republik konnten sich beim Finale der Castingshow selbst von Rebecca Mir überzeugen - und gaben der Monschauerin ihre Stimme.

Ein dreiviertel Jahr später tauscht die 20-Jährige nun den Laufsteg gegen das Tanzparkett ein, zumindest vorübergehend. Bei der RTL-Tanzshow „Lets Dance” wird Mir ab kommenden Mittwoch (20.15 Uhr) an der Seite von Profitänzer Massimo Sinato versuchen, Jury und Zuschauer ähnlich stark wie bei der letztjährigen Modelshow zu überzeugen. „Ich hoffe, dass ich die ersten Runden überlebe”, nimmt das Model die RTL-Show mit Humor, aber auch einer Portion Ehrgeiz: „Ich trainiere nicht nur zum Spaß.”

Frau Mir, bewerten Sie doch bitte auf einer Skala von 1 bis 10 Ihre Tanzkünste.

Mir: (lacht) Das ist jetzt aber eine unverschämte Forderung. Ich würde sagen eine 3, vielleicht auch eine 4. Das können andere sicherlich besser bewerten.

Das klingt aber nicht sehr zuversichtlich für den Start von „Lets Dance” am kommenden Mittwoch.

Mir: Ach, ich gehe ganz locker an die Sache ran. Ich bin ja keine Tänzerin, das ist quasi ganz neues Terrain für mich und ich trainiere viel. In Massimo Sinato habe ich außerdem einen tollen Tanzpartner, der wirklich sehr gut tanzen kann. Mit ihm fällt es mir viel einfacher. Das Problem ist eher ein anderes . . .

Welches denn?

Mir: Wir haben mit dem Training zwei Wochen später als die anderen zwölf Tanzpaare begonnen, weil ich Ende Februar noch bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles war. Das mussten wir jetzt alles aufholen.

Was reizt Sie an einer Show, bei der sich mancher Kandidat bei Stürzen schon ernsthaft verletzte oder gehörig blamierte?

Mir: Es ist natürlich ein gewisses Risiko dabei, aber daran darf man nicht denken, wenn man das Parkett betritt. Schon als Zuschauer hat mir „Lets Dance” richtig gut gefallen. Schnelle Musik, coole Auftritte und alles dazu noch live, das ist genau mein Ding. Und als mein Management den Kontakt hergestellt hat, war für mich gar keine Frage, in den Ring zu steigen und mich mit den anderen zu messen.

Sie waren im vergangenen Jahr auf dem Laufsteg sehr erfolgreich, schafften es bei Heidi Klum bis ins Finale. Welche Erfahrungen haben Sie denn im Tanzbereich bisher gesammelt?

Mir: Als ich vier Jahre alt war, war ich mal beim Ballett, das zählt also nicht. Mit 13 habe ich in Monschau-Imgenbroich einen Hip-Hop-Kurs mitgemacht, aber das ist natürlich auch schon lange her. Gerade bei Shootings muss ich als Model auch auf Körperspannung und Ausdruck achten, ich denke, daß mir diese Erfahrungen mehr helfen, als das Mäuseballett.

Aber privat gehen Sie doch ab und zu tanzen, oder?

Mir: Dafür bleibt momentan leider kaum Zeit, früher war das noch was anderes, da war ich mit Freunden auch häufiger in Diskotheken im Aachener Raum unterwegs. Aber das war nur zum Spaß, hatte nichts mit professionellem Tanzen zu tun.

Wie zuversichtlich sind Sie für ihre „Lets Dance”-Premiere?

Mir: Nun, wenn es nach den Schmerzen geht, dann hat sich die Anstrengung bis jetzt gelohnt. Blaue Flecken, Muskelkater und Kratzer hab ich nämlich schon sehr viele, auch wenn das keine Hindernisse sind. Ich hoffe einfach, dass ich die ersten Runden überlebe.

Wie viel Ehrgeiz ist da im Spiel?

Mir: Also ich trainiere nicht nur zum Spaß. Wenn ich früh, schon kommende Woche, ausscheide, wäre das wirklich schlecht. Dennoch muss ich auch Spaß haben.

Spielt Lampenfieber für Sie eine große Rolle?

Mir: Ich wusste vor „Germanys next Topmodel” nicht, wie es sich anfühlt, Live-Kritik vor einem großen Publikum zu erhalten. Das war eine ganz neue Erfahrung im vergangenen Jahr. Das wird jetzt ähnlich sein. Und: Jeder kleinste Fehler kann wieder das Aus bedeuten.

„Let´s Dance” wird irgendwann auch wieder vorbei sein, jede Woche könnten Sie theoretisch Ihre Koffer packen. Wie sehen Ihre Pläne für das restliche Jahr aus?

Mir: Das stimmt, es ist ein sehr, sehr langer Weg, sich durch die elf Shows zu kämpfen, oder besser gesagt, zu tanzen. Da kann ich nicht groß planen. Modeltechnisch möchte ich auf jeden Fall am Ball bleiben, ich habe schon ein paar Aufträge für den Herbst. Ansonsten würde ich gerne mal moderieren, das müsste ich bei Gelegenheit auch noch lernen.

Verraten Sie uns zum Schluss, mit welcher Choreographie Sie die Zuschauer am Mittwoch überzeugen wollen?

Mir: Das darf ich nicht, dann wäre ich ja ein Spielverderber. Ich kann aber sagen, dass wir auf schnelle Musik tanzen und Hebefiguren dabei sind.

Tanzen im XXL-Format: Zwölf Paare, elf Shows

Immer weiter, immer mehr: Der Privatsender RTL wird bei der fünften Staffel seiner Tanzshow „Lets Dance” zwölf statt bisher elf Tanzpaare aufs Parkett bitten, die Entscheidungen werden in elf (vorher zehn) Sendungen fallen.

Diese zwölf Prominenten treten mit einem Profi-Tanzpartner an: Rebecca Mir, Sängerin Joana Zimmer (29), Volksmusikerin Stefanie Hertel (32), Sängerin Gitte Haenning (65), Ex-Turnerin Magdalena Brzeska (33), Sängerin Mandy Capristo (21), Sänger Patrick Lindner (51), Schauspieler Patrick Bach (43), Sänger Adrian Bujupi (20), Musikproduzent Uwe Fahrenkrog-Petersen (51), Ex-Leichtathlet Lars Riedel (44) und Sänger Marc Terenzi (33).

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