Roetgen - Ravel-Radweg: Noch gibt es viele ungelöste Fragen

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Ravel-Radweg: Noch gibt es viele ungelöste Fragen

Von: smb/hes
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Roetgen. Dürfen Pferde und Mofas auf dem Ravel-Radweg nutzen? An welchen Stellen hat der Rettungsdienst Zugang zur Strecke? Welcher Rettungsdienst ist zuständig - der belgische oder der deutsche?

Wird es eine einheitliche Beschilderung geben? Woher weiß der gestürzte Radfahrer, wo genau er sich befindet? Es gibt eine Vielzahl unbeantworteter Fragen zur neuen Radroute. Angesichts noch großer Probleme, die es zu lösen gilt - wie Streckenführung oder die Querungen großer Straßen - wirken diese Fragen wie die Feinschicht auf dem Radweg. Gestellt werden sie jetzt dennoch, auch wenn vielerorts noch die Tragschicht fehlt und der Weg - obwohl schon stark frequentiert - noch nicht freigegeben ist.

Auch im Roetgener Touristikausschuss wurde nachgehakt. Ausgangspunkt war ein Antrag der SPD, die die Verwaltung gebeten hat, sich mit den Roetgener Geschäftsleuten an einen Tisch zu setzen, um eine einheitliche Beschilderung im Ort und damit auch entlang der Ravel-Route und des Eifelsteigs zu planen. Die Kosten dafür sollen aber die Nutznießer der Schilder tragen. Stephan Speitkamp (CDU) begrüßte den Vorschlag, sprach sich aber für Orientierungstafeln aus, damit nicht Schilder im Wildwuchs sprießen. Der Runde Tisch mit den Geschäftsleuten soll, so der Beschluss, alsbald einberufen werden. Bürgermeister Manfred Eis betonte jedoch, dass all diese Fragen, auch die der Beschilderung, gemeinsam mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Städteregion geklärt werden müssten. Die drei Nordeifel-Kommunen müssten sich als eine Region präsentieren und intensiv mit Belgien zusammenarbeiten.

Auf die belgische Zuständigkeit verwies indes auch die Städteregion im Zusammenhang mit dem Einspruch des Naturschutzbundes Nabu gegen die Trassenführung im Bereich Paustenbach (wir berichteten). „Dies liegt in der Kompetenz der belgischen Behörden”, mochte man sich an der Zollernstraße dazu nicht weiter äußern.
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