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Rasende Motorradfahrer sind der Polizei weiterhin ein Gräuel

Von: ess
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Nordeifel. Die Polizei könnte eigentlich richtig zufrieden sein: In der Städteregion gegenüber 2008 weniger Unfälle, weniger Verkehrstote, weniger Verletzte und, und, und.

Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote der Verkehrsunfallfluchten von 60,7 auf 70,5 Prozent und liegt damit auf einem Spitzenplatz im Landesvergleich. Gleichwohl bereiten der Polizei die Unfälle große Sorge, in die Fußgänger und Radfahrer verwickelt sind. Denn das Fehlverhalten von und gegenüber diesen Verkehrsteilnehmern kostete im vergangenen Jahr neun von insgesamt 16 Unfallopfern das Leben.

Die drei Eifelkommunen im einzelnen:

Stadt Monschau

Die Unfallbilanz im Stadtgebiet Monschau stellt sich 2009 positiv dar. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle fiel von 291 auf 266. Bemerkenswert dabei ist für die Polizei, dass im Vergleich zum Vorjahr kein tödlicher Verkehrsunfall zu beklagen war. Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden ging deutlich von 60 auf 41 zurück.Die Fahrbahnerneuerung auf dem Burgring hat für die Ordnungshüter einen großen Anteil an dieser positiven Bilanz, war doch gerade dort im Jahr zuvor eine Häufung verletzter und getöteter Motorradfahrer festzustellen. Bei den Schulwegunfällen hingegen stieg die Anzahl von einem auf drei.

Gemeinde Simmerath

In der Gemeinde Simmerath sank die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle von 409 auf 399. Dabei ist auch der Rückgang der Verkehrsunfälle mit Personenschaden von 82 auf 69 sehr deutlichn. Nachdem in Simmerath 2008 noch elf verunglückte Kinder registriert wurden, verunglückte 2009 nur noch ein Kind und es gab keinen Schulwegunfall (einen im Jahr zuvor). Entgegen dem allgemeinen Trend sinkender Opferzahlen bei den Motorradfahrern (von 39 auf 36) stieg die Zahl verunglückter Motorradfahrer in Simmerath von 17 auf 26 an. Die Eifelkommunen mussten im Jahr 2009 keinen tödlich verletzten Motorradfahrer beklagen.. Die Maßnahmen gegen rasende und rücksichtslos fahrende Motorradfahrer in der Eifel werden intensiviert. Die Notwendigkeit solcher Maßnahmen wurde im April vergangenen Jahres auf der L166 zwischen Rurberg und Einruhr nachgewiesen: Ein Motorradfahrer wurde in einer 70er-Zone mit 180 km/h gemessen, ein zweiter mit 200 „Sachen” in einer 50er-Zone.

Gemeinde Roetgen

Im Jahr 2009 weist die Gemeinde Roetgen erneut die geringste Zahl an Verkehrsunfällen auf. Dabei sank die Anzahl der Unfälle von 194 auf 171. Auch die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden sank von 30 auf 26. Erfreulich war überdies, dass sich kein Schulwegunfall ereignete. Im November 2009 starb allerdings ein 92-jähriger Autofahrer, nachdem er mit seinem Pkw frontal gegen einen Felshang geprallt war.
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