Roetgen - Rakkeschlauf führt erstmals über den Vennbahnweg

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Rakkeschlauf führt erstmals über den Vennbahnweg

Von: heg
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Ein starkes Starterfeld gab es
Ein starkes Starterfeld gab es beim Habmarathon des Rakkeschlaufs: 145 Finisher wurden später gezählt, die sich über „wahnsinnig schnelle Zeiten” freuten. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Optimale Bedingungen fanden die fast 400 Teilnehmer vor, die sich beim 32. Rakkeschlauf des TV Roetgen laufend und joggend, wandernd und walkend auf den Weg gemacht hatten.

Vom 300-Meter-Lauf für die Kleinsten bis zu den beiden Hauptläufen, dem Halbmarathon und dem 10-km-Volkslauf, die beide auch für den Rur-Eifel-Volkslauf-Cup gewertet wurden, war für jeden die passende Strecke dabei.

Pünktlich um 18 Uhr schickten Anja Krott, die als Lauftreff-Chefin des TV Roetgen auch für den Rakkeschlauf verantwortlich zeichnete, und Kreis-Volkslaufwart Karl-Heinz Plum die Halbmarathoni auf die Strecke.

Zum ersten Mal war der neue Vennbahn-Radweg in die Strecke einbezogen, so dass die Läuferinnen und Läufer einen völlig neuen Rakkeschlauf erlebten, der zwar gegenüber den Vorjahren „entschärft”, aber mit seinen Steigungen immer noch sehr anspruchsvoll war.

Schon früh hatte sich ein starkes Quartett vom Feld abgesetzt. Einen knappen Vorsprung ins Ziel retten konnte Asad Zaki (Sportpark Kohlscheid), im Vorjahr Sieger des 10-km-Laufs, in 1:16:34,4 Stunden vor den beiden ATG-Läufern Jörg Achten in 1:16:44,6 Stunden und André Collet in 1:19:09,8 Stunden sowie Jochen Kümpel aus Köln in 1:19:33,6 Stunden. Mit Jochen Kuck von der LG Mützenich (6. in 1:25:58,1) sowie den Roetgenern Alexander Mlinsky-Wiese (7. in 1:26:33,8) und Hartmut Giesen (10. in 1:29:31,5) liefen drei Nordeifeler unter die Top Ten.

Bei den Frauen konnte Petra Bleimann vom Brander-SV-Trit-team ihren Vorjahressieg wiederholen, für sie blieb die Uhr bei 1:35:11,8 Stunden stehen. Auf Platz zwei und drei folgten die Eicherscheiderinnen Marion Braun und Claudia Schwan, die nach 1:38:53,7 bzw. 1:38:55,8 Stunden die Ziellinie passierten. Marion Isaac und Simone Grautois, beide vom TV Konzen, komplettierten als Siebte in 1:48:19,2 Stunden und als Zehnte in 1:52:56,4 Stunden das aus Nordeifeler Sicht erfreuliche Ergebnis.

Auf die angekündigte neue Strecke waren wohl viele Läuferinnen und Läufer neugierig, denn mit 145 Finishern lag die Teilnehmerzahl deutlich über der des Vorjahres. Dass sie gut zu laufen ist, belegen die verbesserten Zeiten - der Vorjahressieger benötigte 1:22:42,3 Stunden -, aber auch mit der abwechslungsreichen Landschaft konnte die Route bei den Langstrecklern punkten. Neben dem schon bekannten und auch namengebenden Waldgebiet rund um das Naturdenkmal Rakkesch wurde diesmal in Richtung Lammersdorf auch das Wollerscheider und Hoscheider Venn durchlaufen.

Über „wahnsinnig schnelle Zeiten” freuten sich auch die Läuferinnen und Läufer auf der 10-km-Distanz, auch wenn sich die veränderte Streckenführung hier nicht so stark auswirkte. Exakt 99 Finisher wurden gezählt, genauso viele wie im Vorjahr.

Mit großem Vorsprung erreichten Marco Michaeli (AC Eifel/B), Markus Werker (TV Konzen) und Siegfried Krischer (Bayer 04 Leverkusen) das Ziel. Mit Zeiten von 35:48,9, 36:04,6 und 36:19,4 Minuten distanzierte das Trio seine Verfolger um gut vier Minuten. Als Siebter war Hans-Georg Förster vom TV Höfen in 42:41,5 Minuten schnellster Nordeifeler.

Schnellste Frau auf dieser Strecke war wie im Vorjahr Barbara Hillebrand vom Team Aachener Engel in 46,48,1 Minuten. Birgit Kayser vom TuS Schmidt kam als Fünfte in 51:28,2 Minuten ins Ziel.
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