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Radgruppe fährt 679 Kilometer von Strauch nach Strauch

Von: ani
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Die Radfahrgruppe „Staubwolke“ aus Strauch mit Altbürgermeister Hubert Breuer (3.v.r.) vor dem Start ihrer 679 Kilometer langen Tour ins sächsische Strauch, wo man am 30. Mai eintreffen wird. Foto: A. Hoffmann

Simmerath/Strauch. „Staubwolke“ lautet der vielsagende Name der Radfahrgruppe mit dem Simmerather Heimatstandort in Strauch, die sich am Freitagmorgen auf dem Dorfplatz versammelte, um zu einer Mammuttour in die neuen Bundesländer nach Sachsen aufzubrechen.

Stolze 679 Kilometer und insgesamt 5819 Höhenmeter hatten die Radler um Altbürgermeister Hubert Breuer beim Start vor der Brust, die sie in sechs Tour-Etappen nebst einem Ruhetag zum Ziel nach Strauch in der Nähe von Dresden abstrampeln werden. Von Strauch nach Strauch lautet also das Tourmotto der insgesamt zwölf Freizeitradler aus Simmerath, Nideggen und Düsseldorf, die diese Fahrt nun schon zum sechsten Mal absolvieren.

Sechs Jahre nach dem Mauerfall wurde 1995 zum ersten Mal die Reise quer durch Deutschland in Angriff genommen. Zur 850-Jahrfeier des sächsischen Strauch machte man sich dann 1997 erneut auf den Weg. 2001, 2005 und 2009 standen dann wieder Fahrradreisen in den gut 300 Einwohner großen Ortsteil von Großenhain im Landkreis Meißen an.

Zwischen dem sächsischen und dem Eifeler Strauch besteht seit 1989 auch eine enge Partnerschaft der Feuerwehren. 2008 besuchten die Wehrleute aus Sachsen die Löschgruppe aus der Eifel anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. Beim Start am Freitagmorgen hatten die Radfahrer auf jeden Fall den Wettergott auf ihrer Seite. Strahlender Sonnenschein ließ die Hoffnung aufkeimen, dass die Truppe auf der ersten Etappe bis Dreifelden im Westerwaldkreis getreu ihrem Namen Höchstgeschwindigkeit erreicht und dementsprechend einige Staubwolken aufwirbeln könnte.

Die zweite Etappe geht dann bis ins mittelhessische Eudorf im Vogelsbergkreis, von wo aus man dann am Sonntagmorgen nach Eisenach startet. Dort ist zunächst einmal nach insgesamt 377 Kilometern Regeneration im Rahmen eines Ruhetages angesagt. Fünf Radler werden sich dort vom Rest der Truppe verabschieden und die Heimreise antreten. Für den eisernen Rest geht es dann am Dienstag von Eisenach nach Naumburg weiter. Am Folgetag haben die Eifeler Pedalritter dann 96 Kilometer bis Colditz vor der Brust, bevor sie am Fronleichnamstag nochmals 351 Höhenmeter und 72.000 Entfernungsmeter bis zum Ziel in Strauch hinter sich bringen müssen.

Dort wird man den strapazierten Tretlagern und Sitzflächen von Fahrrädern und Mensch eine zweitägige Erholung gönnen, bevor es am 2. Juni auf direktem Weg mit Begleitfahrzeug und Auto zurück in die Eifel geht.

Besonderes Geschenk dabei

Im Anhänger ihres Begleitfahrzeuges haben die Radler aus der Eifel zudem ein ansehnliches Geschenk dabei. Hierbei handelt es sich um das von dem verstorbenen Johann Schmitz aus Kesternich geschaffene zwei Meter große Modell der Dresdner Frauenkirche, das fortan wohl im sächsischen Strauch einen neuen Standort finden wird.

Teilnehmer der Tour von Strauch nach Strauch sind Helmut und Peter Greuel, Jörg und Udo Theis, Hubert und Christof Breuer, Hans Günter Pischel (alle Simmerath), Karl-Heinz Breuer und Wolfgang Cremer aus Nideggen, sowie Dirk Breuer (Glaubitz), Marco Wilden (Düsseldorf) und Werner Pietsch.

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